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DIE BAYREUTHER FESTSPIELE 2020 IN VIRTUELLER FORM IN PARTNERSCHAFT MIT DEUTSCHE GRAMMOPHON

BAYREUTH.DG-STAGE.COM

DG Stage präsentiert jüngste Bayreuth-Produktionen von sechs Wagner-Opern am Tag ihrer ursprünglich geplanten Aufführung bei den diesjährigen Festspielen

Ein umfassendes Programm: zwei Ring-Zyklen (der neueste von Frank Castorf und der legendäre von Patrice Chéreau) sowie Barry Koskys visionäre Inszenierung der Meistersinger und packende Aufführungen von Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde und Parsifal

Zu den Interpreten zählen der Bayreuther Musikdirektor Christian Thielemann sowie Marek Janowski, Lise Davidsen, Klaus Florian Vogt, Piotr Beczala, Anja Harteros, Michael Volle, Georg Zeppenfeld und andere Wagner-Spezialisten von Weltrang

 

Mit Stolz präsentiert Deutsche Grammophon in diesem Jahr die ersten virtuellen Bayreuther Festspiele. Die digitale Initiative des Gelblabels wurde in Partnerschaft mit der Geschäftsführung der Bayreuther Festspiele konzipiert und läuft zwischen dem 25. Juli und dem 29. August an 16 Abenden als Teil von DG Stage – The Classical Concert Hall. Die vier Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren – Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Lohengrin und Der Ring des Nibelungen –, werden online in jüngsten oder legendären Produktionen aus dem Archiv der Festspiele übertragen. Jedes Werk wird gemäß des ursprünglichen Spielplans des diesjährigen Wagner-Sommers gezeigt und ist danach weitere 48 Stunden zugänglich.

Kartenbesitzer von DG Stage können an den eigentlich freien Tagen des Bayreuther Festspielkalenders 2020 außerdem erfolgreiche Inszenierungen von Tristan und Isolde und Parsifal sehen. Als Ersatz für die Neuproduktion des Rings zeigt DG Stage Frank Castorfs viel diskutierte Inszenierung des Zyklus von 2013 (in einer Aufzeichnung von 2016 unter Leitung von Marek Janowski) sowie Patrice Chéreaus gefeierten Jahrhundert-Ring, die wegweisende Produktion aus dem Jahr 1976 mit Pierre Boulez am Pult (in einer Aufzeichnung von 1980). Jeder Produktion wird eine Einführung vorangestellt von dem Regisseur, dem Dirigenten oder einem maßgeblichen Sänger, der bei der Originalproduktion mitgewirkt hat; der jeweilige Prolog wurde eigens für die Festspielsaison auf DG Stage gefilmt. Es sprechen u.a. Musikdirektor Christian Thielemann für Tristan und Isolde sowie Lohengrin; Marek Janowski für den Castorf-Ring; Barrie Kosky, Michael Volle und Philippe Jordan für Die Meistersinger; Elena Zhidkova und Lise Davidsen für Tannhäuser und Georg Zeppenfeld für Parsifal.

»Mit großem Bedauern haben wir entschieden, unsere Produktionen für dieses Jahr ruhen zu lassen«, erklärt Heinz-Dieter Sense, Geschäftsführer der Bayreuther Festspiele. »Sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt bedeutet diese einzigartige Veranstaltung ungeheuer viel. Wir sind daher hocherfreut, dass wir mit der Deutschen Grammophon zusammenarbeiten und unser gesamtes Festspielprogramm online präsentieren können. Natürlich freuen wir uns darauf, Künstler und Publikum 2021 wieder auf dem Grünen Hügel zu begrüßen, in diesem Sommer aber können wir auf DG Stage einem weltweiten Publikum das Beste aus Bayreuth bieten. Gemeinsam mit der Festspielleitung legen die Freunde von Bayreuth den Nothilfefonds für Künstler der Bayreuther Festspiele auf. Künstler und Mitwirkende, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, sollen mithilfe dieses Fonds unterstützt werden.«

»Die Bayreuther Festspiele und Deutsche Grammophon haben beschlossen, die diesjährigen Festspiele trotz der Absage aller Vorstellungen zu einem internationalen Erlebnis zu machen – online auf DG Stage«, sagt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Diese Kooperation, über die schon vielfach in den Medien berichtet wurde, ist die natürliche Fortsetzung der Reihe von Bayreuther Neuproduktionen seit 2015, die Deutsche Grammophon auf DVD/Blu-ray und digital veröffentlicht.«

Die Bayreuther Festspiele auf DG Stage beginnen am Sonnabend, dem 25. Juli, mit Barrie Koskys Inszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg. Die Interpretation des australischen Regisseurs, die erstmals 2017 unter Leitung von Philippe Jordan in Bayreuth auf die Bühne kam, wurde von der Berliner Morgenpost als »Triumph« apostrophiert, während Opera News »ihr ungeheures Verständnis und ihre große Qualität« rühmte. Die Saison wird am Sonntag, dem 26. Juli, fortgesetzt mit Tobias Kratzers provokativer und spannender Inszenierung von Tannhäuser aus dem Jahr 2019 (»auf unterhaltsame Art grenzüberschreitend«, so die Los Angeles Times), die auch Valery Gergievs lange erwartetes Bayreuth-Debüt brachte. Am Sonntag, dem 2. August, folgt Lohengrin in Yuval Sharons Inszenierung von 2018, der ersten eines amerikanischen Regisseurs seit Gründung der Festspiele 1876. »Dieser Lohengrin bietet Tradition für Traditionalisten und Kritik für Progressive«, schrieb die New York Times. Christian Thielemann dirigierte die gefeierte Produktion.

Deutsche Grammophon und die Bayreuther Festspiele haben gleich zwei Ring-Zyklen ausgewählt (8., 9., 12. & 13. August und 24., 25., 27. & 29. August): Zum einen Frank Castorfs Inszenierung von Wagners revolutionärem Werk, für Bachtrack »eine der umstrittensten in der Geschichte der Festspiele«. Der Zyklus wird von Marek Janowski dirigiert, Catherine Foster, Stefan Vinke und John Lundgren gehören zu seiner hervorragenden Besetzung. Zum anderen – unter dem Dirigat von Pierre Boulez – die legendäre Ring-Produktion von Patrice Chéreau, die 1976 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Gesamtaufführung des Zyklus und der Bayreuther Festspiele auf die Bühne kam. In der Videoaufnahme, die 1980 während der letzten Aufführungen der Inszenierung gefilmt wurde, wirken unter anderem Manfred Jung, Gwyneth Jones, Donald McIntyre und Siegfried Jerusalem in den Hauptrollen mit.

Katharina Wagners »radikale Neudeutung« (The Guardian, London) von Tristan und Isolde aus dem Jahr 2015 und Uwe Eric Laufenbergs Parsifal von den Festspielen 2016, »erhaben und provokativ« (The New York Times), erscheinen auf DG Stage am Dienstag, dem 4. bzw. Freitag, dem 28. August. Christian Thielemann dirigiert Tristan und Isolde, der vielseitige deutsche Dirigent Hartmut Haenchen gibt mit Parsifal sein spätes Bayreuth-Debüt.

DG Stage wurde Ende Juni 2020 mit dem ersten Konzert einer Reihe abendfüllender Aufführungen international bekannter Künstler eröffnet. Das Projekt bietet einem weltweiten Publikum Zugang zu einem reichen Spektrum klassischer Konzerte, die exklusiv für DG Stage produziert sind und von Stars der Künstlerfamilie der Universal Music Group dargeboten werden. Die Produktionen aus dem Archiv der Bayreuther Festspiele samt ihrer neuen Einführungen erhöhen zweifellos die Attraktivität des Programms der digitalen Plattform.

Tickets für die Aufführungen von DG Stage Bayreuth kosten 4,90 € und lassen sich in sicheren Transaktionen online per Kreditkarte und durch die üblichen Zahlungsdienste erwerben. Festspielbesucher erhalten Zugang zu einmaligen Veranstaltungen in modernster Audio- und Videoqualität.

BAYREUTHER FESTSPIELE 2020
25. Juli Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
26. Juli Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
02. August Lohengrin (Sharon/Thielemann)
04. August Tristan und Isolde (K. Wagner/Thielemann)
08. August Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Castorf/Janowski)
09. August Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Castorf/Janowski)
12. August Der Ring des Nibelungen: Siegfried (Castorf/Janowski)
13. August Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Castorf/Janowski)
15. August Lohengrin (Sharon/Thielemann)
19. August Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
20. August Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
24. August Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Chéreau/Boulez)
25. August Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Chéreau /Boulez)
27. August Der Ring des Nibelungen: Siegfried (Chéreau /Boulez)
28. August Parsifal (Laufenberg/Haenchen)
29. August Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Chéreau/Boulez)

 

 

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