Aufführungsdatenbank

Tobias Kratzer

Tobias Kratzer studierte Kunstgeschichte und Philosophie in München und Bern sowie Schauspiel- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2008 nahm er unter zwei Pseudonymen am internationalen Regie-Wettbewerb Ring Award Graz teil und gewann – unter beiden Identitäten – alle im Rahmen des Wettbewerbs vergebenen Sonderpreise, sowie den 1. Preis. Seitdem ist er unter eigenem Namen als Regisseur tätig.

In der Saison 2017/18 erarbeitete er unter anderem Mozarts Lucio Silla am Brüsseler Opernhaus La Monnaie und Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann in Amsterdam. Zuvor inszenierte er an der Komischen Oper Berlin, mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, an der Estonischen Nationaloper, der Oper Graz, bei den Schwetzinger Festspielen und am Theater Basel sowie mehrfach am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Luzerner Theater.

Für die Wermland Opera in Karlstad, Schweden erarbeitete er Verdis Rigoletto in einer Fassung für fünf Klaviere und Kammerorchester, eine szenische Umsetzung der Bach’schen Johannespassion sowie eine Revolutions-Trilogie, bestehend aus Rossinis Barbiere di Siviglia, Mozarts Le Nozze di Figaro und Beethovens Fidelio.

In Nürnberg und Nizza (Les Huguenots), Karlsruhe (Le prophète) und Frankfurt (L’Africaine/Vasco de Gama) realisierte er 2014-2018 einen Zyklus mit den drei historischen Grand opéras Giacomo Meyerbeers. Seine Wagner-Inszenierungen in Bremen, Weimar und am Staatstheater Karlsruhe (Die Meistersinger von Nürnberg, Götterdämmerung) waren mehrfach als „Aufführung des Jahres“ und für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert; seine Inszenierung der Csàrdàsfürstin für den Österreichischen Musiktheaterpreis.

Für seine Inszenierungen von Wagners Götterdämmerung und Meyerbeers L’Africaine wurde er in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Die deutsche Bühne zudem als „Opernregisseur des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Mitwirken in Bayreuth

JahrWerkFunktion/Rolle
2020TannhäuserRegie
2019TannhäuserRegie
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