Programm

Keine Klingel, kein Gong …

… eine Viertelstunde vor Beginn treten die so genannten Pausenmusiker zum ersten Mal auf den Balkon des Festspielhauses – und intonieren eine eigens dafür komponierte Fanfare. Passend mit einem Motiv des nächsten Akts oder Aufzugs: Einstmals eine Novität wie die Festspiele selbst.

Diese Tradition geht bis auf Richard Wagners Zeiten zurück. Die Pausenfanfaren erklingen seit 1876 zu allen Aufführungen, bei fast jedem Wetter. Immer zur gleichen Zeit, denn schon zu den ersten Bayreuther Festspielen wurden der Vorstellungsbeginn auf 16 Uhr (außer bei Holländer und Rheingold) und die Pausenlänge auf sechzig Minuten festgesetzt.

Geblieben ist auch der Kanon von zehn Wagner-Werken, aus denen der Spielplan zusammengesetzt ist: „Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“, „Lohengrin“, der vierteilige Zyklus „Der Ring des Nibelungen“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Parsifal“.

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