Aufführungsdatenbank

Axel Kober

„Dirigent Axel Kober ist für Wiener Wagnerianer die wichtigste Entdeckung. Dank offenkundiger kapellmeisterischer Kompetenz bringt er das Orchester dazu, auch riskante dramaturgische Manöver zu wagen, und gewinnt auf der ganzen Linie.“

14.01.2019 – Die Presse - Wilhelm Sinkovicz über Die Walküre

„Die Musik entfaltet sich in einem breiten, stets kontrolliert geführten Strom, dem Kober viel Luft zum Atmen lässt. Und davon profitiert insbesondere das überirdisch schöne Adagio, das die Duisburger geradezu in Samt und Seide kleideten.“

15.02.2019 – WAZ – Pedro Obiera über Bruckners 7. Symphonie mit den Duisburger Philharmonikern

Axel Kobers Interpretation in Oper und Konzert wachsen auf dem Fundament großer Werkkenntnis, enormer Erfahrung und reicher Musikalität regelmäßig in Sphären begeisternder Inspiration. Nach seinem Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Würzburg führten ihn erste Engagements nach Schwerin und Dortmund, bevor Axel Kober erst stellvertretender, dann kommissarischer GMD in Mannheim und – an der Seite von Riccardo Chailly – Musikalischer Leiter der Oper Leipzig wurde, wo er regelmäßig auch Konzerte des Gewandhausorchesters dirigierte.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist Kober Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wo er in einem breiten Repertoire entscheidende Akzente setzt – von Rameau über Mozart, Rossini, Bizet, Verdi, Wagner, Puccini, Lehár, Strauss, Britten und Poulenc bis zur Uraufführung von Jörg Widmanns Gesicht im Spiegel. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Neuproduktionen des Ring des Nibelungen, sowie Wozzeck in der Regie von Stefan Herheim mit Bo Skovhus und Camilla Nylund. Eine enge Verbindung besteht darüber hinaus zum Ballett am Rhein, u.a. mit Brahms‘ Ein Deutsches Requiem, Mahlers 7. Symphonie und Rossinis Petite Messe Solennelle in den Choreographien Martin Schläpfers.

2013 erstmals mit Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen zu Gast, wurde Axel Kober umgehend für 2014 (erneut Tannhäuser) sowie in weiterer Folge den Fliegenden Holländer ab 2015 in Bayreuth eingeladen. 2016/17 debütierte Axel Kober an der Wiener Staatsoper, wo er 2019 für seinen kompletten Ring-Zyklus euphorische Reaktionen von Publikum und Presse erhielt. Nach Hänsel und Gretel und Arabella wird er 2020 für Der Freischütz wieder in Wien zu Gast sein.

Weitere Gastdirigate jüngeren Datums führten ihn an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Semperoper Dresden und die Oper Zürich, sowie in Konzerten u.a. zu den Düsseldorfer Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, den Dortmunder Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Basel, der Slowenischen Philharmonie und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Im Herbst 2017 wurde Axel Kober Chefdirigent der Duisburger Philharmoniker, ab Herbst 2019 wird er als GMD des Orchesters die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter intensivieren. Künftige Projekte umfassen u.a. eine Neuproduktion Falstaff an der Staatsoper Hamburg, die Rückkehr zur Wiener Staatsoper und zur Oper Zürich, sowie seine erneute Zusammenarbeit mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich.

Mitwirken in Bayreuth

JahrWerkFunktion/Rolle
2020LohengrinMusikalische Leitung
2020TannhäuserMusikalische Leitung
2018Der fliegende HolländerMusikalische Leitung
2016Der fliegende HolländerMusikalische Leitung
2015Der fliegende HolländerMusikalische Leitung
2014TannhäuserMusikalische Leitung
2013TannhäuserMusikalische Leitung
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