Aufführungsdatenbank

Gleb Filshtinsky

Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estnischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, den wichtigsten russischen Theaterpreis.

Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexandrinski-Theater und das Mariinsky-Theater, unter anderem: Nikolai Rimsky-Korsakows »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia« und Richard Wagners »Tristan und Isolde«, jeweils in einer Inszenierung von Dmitri Tcherniakov sowie Giuseppe Verdis »Otello« und Pjotr Tschaikowskys »Mazeppa«, Modest Mussorgskis »Boris Godunow« mit Viktor Kramer sowie Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« und Georges Bizets »Carmen«.
Weitere Projekte führten ihn zu den Salzburger Festspielen 2013 mit Harrison Birtwistles »Gawain«, an das Teatro alla Scala mit Verdis »La traviata« und an die Metropolitan Opera New York mit Alexander Borodins »Fürst Igor«. Im Jahr 2014 erarbeitete Gleb Filshtinsky an der Staatsoper im Schiller Theater Rimski-Korsakows »Die Zarenbraut« in einer Inszenierung von Dmitri Tcherniakov, Giacomo Puccinis »Tosca« in einer Inszenierung von Alvis Hermanis.
Es folgten in der Spielzeit 2015/16 u.a. Lady Macbeth von Mzensk an der ENO London (Koproduktion mit der Oper Lyon), Iolanta/Nußknacker in Paris und Pelléas und Mélisande in Zürich. Die Spielzeit 2016/2017 begann mit Herzog Blaubarts Burg/Senza Sangue an der Staatsoper Hamburg. Im Laufe der Spielzeit folgten dann noch Fürst Igor an der Dutch National Opera Amsterdam, Snegourochka an der Opéra national de Paris und Carmen in Aix en Provence. In der Saison 2017/2018 designte er mit „Tristan und Isolde“ an der Berliner Staatsoper eine weitere Neuproduktion.
Die Saison 2018/2019 begann mit „Les Troyens“ an der Opera National de Paris, Opera Bastille, und setzt sich fort mit Prokofiews „Die Verlobung im Kloster“ an der Staatsoper Berlin und Rimski-Korsakows „Le conte du Zar Saltan“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel (alle Regie: Dmitri Tcherniakov).
2019/2020 gastiert Gleb Filshtinsky an der Wiener Staatsoper mit „Eugen Onegin“, ernuet an Bolshoj Theater mit der Neuproduktion von „Sadko“, macht „Tristan und Isolde“, „Ring des Nibelungen“ am Mariinskij Theater u.a.
2020/2021 stehen „Elektra“ an der Staatsoper Hamburg auf dem Programm, „Freischütz“ an der Bayrerischen Staatsoper München und „Pique Dame“ an der Opera National de Paris.

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2021 Der fliegende Holländer Licht
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