Aufführungsdatenbank

Bele Kumberger

In Wagners Parsifal debutierte Bele Kumberger 2016 bei den Bayreuther Festspielen, 2015 gab sie unter der Leitung von Andris Nelsons ihr Debut beim City of Birmingham Symphony Orchestra, 2013 sang sie bei den Osterfestspielen Salzburg unter der Leitung von Christian Thielemann.
2015 stellte sie sich in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Musiktheater im Revier vor und sang hier seither auch Regina in Hindemiths Mathis der Maler, Gänsemagd in Humperdincks
Königskinder, Blanche in Poulencs Dialogues des Carmélites, Yvette in Weinbergers Die
Passagierin und Tatjana in einer Kammerversion von Tchaikovskys Jewgeni Onegin.
In Straubing geboren, studierte Bele Kumberger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in
Berlin bei Anneliese Fried und in der Interpretationsklasse von Julia Varady sowie der Liedklasse von Wolfram Rieger. Seit 2015 arbeitet sie mit Jagna Sokorska Kwika. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Bele Kumberger ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Förderung und der Jütting Stiftung. 2017 wurde sie mit dem 20. Gelsenkirchener Theaterpreis "für herausragende Künstler des Musiktheaters“ ausgezeichnet, 2018 als „Nachwuchssängerin“ für Ihr Rollenportrait der Blanche in Poulencs Dialogues des Carmélites von der Welt-Kritiker- Umfrage (Juli 2018) hervorgehoben.
2011 sang Bele Kumberger an der Staatsoper Berlin in Wolf-Ferraris Aschenputtel, die Titelpartie in Orffs Die Kluge bei den Carl Orff-Festspiele Andechs und debutierte an der Staatsoper Braunschweig und bei den Seefestspielen Mörbisch. Von 2016 bis 2019 sang sie in Wagners Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. Ihr Opernrepertoire beinhaltet zudem Dido in Purcells Dido and Aeneas, Soledad in Ruperto Chapís La Revolosa, Cantadora in Bretóns La Verbena de la Paloma, Valencienne in Lehars Die lustige Witwe, Poppea in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Zerlina in Mozarts Don Giovanni, Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, Titania in Purcells The Fairy Queen, Elena in Rotas Il cappello di Paglia die Firenze. 2010 gestaltete Bele Kumberger die Ariene in Scarlattis Penelope la casta in der Reihe Alte Musik beim WDR in Köln, die anschließend für CD aufgenommen wurde.
Als Konzertsängerin erarbeitet sich Bele Kumberger Werke von Bach, Beethoven, Haydn, Mozart, Pergolesi, Schubert sowie Vivaldi. Liederabende gibt die Sopranistin regelmäßig; gemeinsam mit dem Bariton Bo Skovhus gastierte sie 2019 im Konzerthaus Blaibach, im Musiktheater im Revier und in Spanien im Teatro Principal Zaragozza mit Wolfs Italienisches Liederbuch.
Bele Kumberger trat mit Klangkörpern auf wie den Bamberger Symphonikern, Bayreuther Festspielorchester, Bochumer Symphonikern, City of Birmingham Symphony Orchestra, China Philharmonic Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Lautten Compagney Berlin, Neue Philharmonie Westfalen, Sächsische Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin und der Staatskapelle Halle – sie arbeitete mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Hartmut Haenchen, Marek Janowski, Julia Jones, Andris Nelsons und Christian Thielemann.
Ihre Diskographie umfaßt Hindemiths Tuttifäntchen [cpo], Bocks Anatevka [OEHMS], Wagners
Parsifal [Deutsche Grammophon sowie Unitel].

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2021 Konzert Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2019 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2018 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2017 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2016 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
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