Aufführungsdatenbank

Stéphanie Müther

Die dramatische Sopranistin, Stéphanie Müther, die als Stimme „mit immenser Kraft" beschrieben wird, sang 2019 mit großem Erfolg ihren ersten kompletten Ringzyklus als Brünnhilde am Theater Chemnitz. Sie sang die gleiche Rolle an der Biwako Hall (Kyoto), die 2020 einen vollständigen Ringzyklus abschließen wird. Zu den kommenden Engagements gehört ein weiterer kompletter Ringzyklus, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Konwitschny am Theater Dortmund, wo sie auch ihr Rollendebüt als Turandot gab. Sie begann als Mezzosopranistin in Rollen wie Herodias, Fioretta (I Medici) und Sesto, vervollständigte aber 2016 erfolgreich ihren Fachwechsel und gab ein fulminantes Debüt im dramatischen Sopranfach als Lady Macbeth am Theater Erfurt. Zu den Auszeichnungen gehören das Colette-Mosetti-Stipendium 2001 und das Bayreuth-Stipendium 2013. Sie arbeitete mit den Regisseuren Katharina Thalbach, Michael Hampe, Vera Nemirova und Dirigenten wie Claudio Abbado, Mariss Jansons, Charles Dutoit und Joana Mallwitz zusammen. Sie hat einen Master-Abschluss des Konservatoriums Genf, Standort Neuchâtelois unter der Leitung von Jeanne Roth und war von 2005 bis 2007 Mitglied des Schweizer Opernstudios. In Zusammenarbeit mit Maestro Ion Buzea, perfektioniert sie ihr aktuelles und künftiges Opernrepertoire. Zu den kommenden Rollen gehören Tosca, Elvira (Ernani), Färberin (Die Frau Ohne Schatten) und Isolde. Sie widmet sich ebenfalls der spanischen Gesangsliteratur, die ihr durch die Arbeit mit Teresa Berganza näher gebracht wurde.

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2020 Die Walküre Waltraute
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