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Erfolgreicher Abschluss der Bayreuther Festspiele 2018

Nach 32 ausverkauften Aufführungen gehen die Bayreuther Festspiele 2018 am 29. August zu Ende. Mehr als 62’000 Gäste aus zahlreichen Ländern besuchten die Festspiele.

Nach einer künstlerisch sehr produktiven und ertragreichen Spielzeit enden die 107. Bayreuther Festspiele am 29. August 2018. Eröffnet wurden sie am 25. Juli mit der Premiere der Neuinszenierung Lohengrin unter der Musikalischen Leitung Christian Thielemanns und in der Regie Yuval Sharons. Bühne und Kostüm gestalteten die bildenden Künstler Neo Rauch und Rosa Loy. Diese Produktion fand insgesamt großen Widerhall und stieß überwiegend auf begeisterte Zustimmung. Bejubelt wurden insbesondere Piotr Beczała (Lohengrin), Anja Harteros (Elsa), Waltraud Meier (Ortrud) und Georg Zeppenfeld (König Heinrich). In gleicher Weise wurden auch die Solisten der Wiederaufnahmen Parsifal, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Der fliegende Holländer und Die Walküre gefeiert, ebenso in besonderem Maße der Dirigent des Parsifal, Semyon Bychkov, der erstmals das Festspielorchester leitete. Das künstlerische Niveau der Festspielaufführungen ist international führend und stellt die Einzigartigkeit der Bayreuther Festspiele als wichtigsten Ort der Auseinandersetzung mit Wagners Werk eindrucksvoll unter Beweis.

Zum zweiten Mal fand innerhalb des Festspiel-Rahmenprogramms „Diskurs Bayreuth“ statt, in dessen Zentrum 2018 die Uraufführung eines Auftragswerks der Bayreuther Festspiele stand, die Oper der verschwundene hochzeiter von Klaus Lang, die große und sehr positive Beachtung fand. Ein Symposium unter dem Titel „Verbote (in) der Kunst“ sowie mehrere Konzerte rundeten das Programm von „Diskurs Bayreuth“ ab.

Das Projekt „Wagner für Kinder“ beging 2018 sein 10-jähriges Bestehen mit elf Aufführungen Der Ring des Nibelungen, wiederum in einer eigens für Kinder ab 8 Jahren erstellten Fassung. Sämtliche Aufführungen waren restlos ausgebucht und riefen bei den Besuchern Ovationen hervor.

Die nächstjährigen Festspiele werden mit einer Neuinszenierung des Tannhäuser am 25. Juli 2019 eröffnet. Wie bereits veröffentlicht, übernimmt die Musikalische Leitung Valery Gergiev. Regie wird Tobias Kratzer führen, Bühne und Kostüm werden von Rainer Sellmaier gestaltet. In den Hauptpartien sind Stephen Gould (Tannhäuser), Lise Davidsen (Elisabeth), Stephen Milling (Landgraf Hermann), Markus Eiche (Wolfram von Eschenbach) und Ekaterina Gubanova (Venus) zu erleben.

Der Spielplan 2019 wird komplettiert durch Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg sowie Parsifal und Tristan und Isolde (diese beiden Produktionen stehen letztmals auf dem Festspielprogramm). Als Elsa werden im Lohengrin Krassimira Stoyanova und Anna Netrebko bei den Bayreuther Festspielen debütieren.

Mit einem Festakt gedenken die Bayreuther Festspiele am 24. Juli des 100. Geburtstags Wolfgang Wagners im Jahr 2019 und würdigen damit den langjährigen Festspielleiter.

An den 150. Geburtstag Siegfried Wagners, des Sohnes von Richard Wagner, erinnern die Festspiele innerhalb des „Diskurs Bayreuth“ durch die Uraufführung eines Stücks, welches Feridun Zaimoglu (Ko-Autor: Günter Senkel) im Auftrag der Bayreuther Festspiele schreibt, sowie mit einer Podiumsdiskussion. Der dritte „Diskurs Bayreuth“ wird darüber hinaus erneut ein Symposium (unter dem Titel: „Szenen-Macher“ – Richard Wagners Musikdramen und ihre szenische Realisierung) und verschiedene Konzerte präsentieren.

Fortgesetzt wird auch „Wagner für Kinder“, 2019 mit einer Fassung der Meistersinger von Nürnberg.

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