Annika Schlicht

In der Spielzeit 2026/27 kehrt Annika Schlicht an das Royal Opera House nach London zurück und wird Waltraute in der Neuproduktion der GÖTTERDÄMMERUNG von Barry Kosky und Sir Antonio Pappano’s Dirigat singen. 

An der Staatsoper Hamburg folgen 2026/27 Rollendebuts als CARMEN, Ulrica in UN BALLO IN MASCHERA, Dämonia in Humperdink’s DORNRÖSCHEN und Hedewige in GUILLAUME TELL. 
In Wien ist die Mezzosopranistin konzertant als Fricka und Waltraute in Richard Wagner‘s RING mit Kent Nagano und dem Dresdner Festspielorchester sowie Concerto Köln zu erleben. Weitere Konzerte folgen in Paris und Künzelsau.
Mit der Staatskapelle Weimar unter Ivan Repušic tritt sie als Alt Solistin in Gustav Mahler’s 3. Sinfonie auf und wird mit ihm auch als Brangäne in TRISTAN UND ISOLDE an der Oper Leipzig singen.
Nach zehn Jahre als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin folgte Annika Schlicht der Einladung aus Hamburg und gehört ab der Spielzeit 2025/26 zum neuen Ensemble der Hamburgischen Staatsoper mit dessen neuem Intendanten Tobias Kratzer.
Dort verkörperte sie erneut Brangäne/TRISTAN UND ISOLDE und debütierte mit großem Erfolg als Judith/HERZOG BLAUBART’S BURG, Komponist/ARIADNE AUF NAXOS und Pauline/PIQUE DAME. In der Eröffnungspremiere DAS PARADIES UND DIE PERI, inszeniert von Tobias Kratzer und dirigiert von Omer Meir Wellber übernahm sie den Solo Alt.
An ihre Berliner Stammbühne, der Deutschen Oper Berlin, kehrte die Sängerin 2025/2026 als Gast für Fricka/DIE WALKÜRE und Waltraute/DIE GÖTTERDÄMMERUNG im RING DES NIBELUNGEN von Richard Wagner sowie als Waldtaube in den GURRE LIEDERN von Arnold Schönberg unter der Leitung von Sir Donald Runnicles zurück.
In der Saison 2024/25 gab Annika Schlicht ihr erfolgreiches US-Debüt, zunächst mit Gustav Mahler‘s LIED VON DER ERDE und einem Liederabend beim Santa Fe Chamber Music Festival und später Brangäne in einer Neuproduktion von TRISTAN UND ISOLDE sowie als Solistin mit Beethoven’s IX. Sinfonie in der San Francisco Opera. Es folgten eine Aufführung von Mahler‘s DES KNABEN WUNDERHORN Liedern mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra beim Edinburgh Festival.
2023 gab sie ihr erfolgreiches Debüt als Brangäne in einer Neuproduktion TRISTAN UND ISOLDE am Staatstheater Cottbus und debütierte in der Spielzeit 2023/24 als Frugola, Zita und Principessa in einer Neuproduktion IL TRITTICO and der Deutschen Oper Berlin. Weitere Rollen in dieser Spielzeit an der DOB umfassten unter anderem erneut Brangäne, Fricka im RHEINGOLD und der WALKÜRE, Waltraute in der GÖTTERDÄMMERUNG und das Alt- bzw. Mezzosopran Solo in einer szenischen MATTHÄUSPASSION und dem VERDI REQUIEM, Letzteres in Kooperation mit dem Staatsballett Berlin.
 
Die deutsche Mezzosopranistin wurde in Stuttgart geboren und studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Renate Faltin.
Das breite Rollenspektrum der Sängerin umfasst unter anderem Brangäne/TRISTAN UND ISOLDE, Fenena/ NABUCCO, Adriano/ RIENZI, Mrs Quickly/ FALSTAFF, Prinz Orlovsky/ FLEDERMAUS, Magdalene DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Hänsel/ HÄNSEL UND GRETEL, Olga/ EUGEN ONEGIN, Dorabella/ COSI FAN TUTTE, Marchesa Melibea/ VIAGGIO A REIMS, Maddalena/ RIGOLETTO, Auntie /PETER GRIMES, Page/ SALOME, Flosshilde/ DAS RHE INGOLD und GÖTTERDÄMMERUNG, Siegrune/WALKÜRE, Contessa di Coigny/ ANDREA CHENIER und Princesse Clarisse/ LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN.
Großen Anklang fand auch ihre Auntie in PETER GRIMES beim Internationalen Bergen Festival woraufhin sie 2020 als Sesto in LA CLEMENZA DI TITO von der Bergen Nasjonale Opera engagiert wurde.
 
Gastengagements führten sie an die Royal Opera House London und Muscat sowie nach Frankfurt, Hamburg in die Elbphilharmonie und an die Staatsoper, an die Bayerische Staatsoper Müünchen, die Opera Bastille Paris, die Dresdener Semperoper und die Berliner Staatsoper sowie die Deutsche Oper am Rhein.
 
Ergänzt wird Annika Schlichts umfangreiche Operntätigkeit als Konzert- und Liedsängerin. Gustav Mahler‘s LIED VON DER ERDE in Klagenfurt und Pordenone sowie seine III. SINFONIE in Dresden, Antonín Dvorák’s Stabat Mater in Polen, Giuseppe Verdi‘s MESSA DA REQUIEM in Essen, Ludwig van Beethoven‘s IX. SINFONIE in Brüssel, Berlin und Antwerpen, Giovanni Battista Pergolesi‘s STABAT MATER, Johannes Brahms‘ ALT-RHAPSODIE, Johann Sebastian Bach‘s WEIHNACHTSORATORIUM, Richard Wagner‘s WESENDONCK LIEDER, Antonio Vivaldi‘s GLORIA, Wolfgang Amadeus Mozart‘s REQUIEM in Riga,  Felix Mendelssohn- Bartholdy‘s PAULUS und ELIAS,  Lili Boulanger‘s AU FOND DE L’ABÎME in München sowie Igor Kuljeric‘s GLAGOLITISCHES REQUIEM in Zagreb sind nur Beispiele ihres schon aufgeführten Repertoires.
Im Konzertbereich trat Annika als Solistin mit dem Münchner Rundfunkorchester in Karol Szymanowski‘s STABAT MATER auf sowie Mahlers 2. Sinfonie mit der Staatskapelle Weimar. Mit der Staatskapelle und Ivan Repusic gab sie im März 2026 ein Konzert in Zagreb mit Liedern von Dora Pejacevic
Sie arbeitete bisher mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Metha, Sir Donald Runnicles, Ivan Repušic, Bertrand de 
Billy, John Fiore, Karina Canellakis,  Alondra de la Parra, Enrique Mazzola, Asher Fisch, Edward Gardner, Stéphane Denève, Sebastian Weigle, Kent Nagano, Ingo Metzmacher, Christopher Moulds, Alexander Soddy, Ulf Schirmer, Axel Kober, Stefan Soltesz und namhaften Regisseuren wie Harry Kupfer, Hans Neuenfels, Stefan Herheim, Luc Bondy, Claus Guth, Jossi Wieler, Dmitri Tschernjakow und Johannes Erath sowie Klangkörpern wie dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Staatskapelle Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdener Philharmonie, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, den Brüsseler Philharmonikern, den Bremer Philharmonikern und dem Ensemble Modern zusammen.

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2026 Rienzi Adriano, sein Sohn