Siegfried

13. / 15. / 19. / 21. August 2019, jeweils 20 Uhr

Werkeinführung im Foyer (Kulturbühne „Reichshof“ Bayreuth): 19:15 Uhr, ca. 20 Minuten

Kulturbühne „Reichshof“ Bayreuth
Maximilianstraße 28, 95444 Bayreuth

2 Stunden (ohne Pause)
Die Abendkasse ist ab 19.00 Uhr geöffnet.

BESETZUNG
AutorenFeridun Zaimoglu & Günter Senkel
DarstellerFelix Römer & Felix Axel Preißler
RegiePhilipp Preuss
Bühne & KostümRamallah Aubrecht
DramaturgieConstanze Fröhlich
LichtdesignCarsten Rüger
SounddesignAlexander Nemitz
VideodesignKonny Keller
ProduktionsleitungKatharina Wagner, Jonathan Danigel
Technische LeitungMatthias Lippert
BühnenmeisterMatthias Feistkorn
VideooperatorThilo David Heins
MaskeDaniel Riedl
KostümassistenzUlrike Feibig
DramaturgieassistenzHauke Pockrandt
KuratorinMarie Luise Maintz
HANDLUNG

Siegfried spricht: In einem Monolog kommt der erste Erbe Bayreuths selbst zu Wort. Die Autoren Feridun Zaimoglu und Günter Senkel würdigen Siegfried Wagner anlässlich seines 150. Geburtstag auf künstlerische Weise. Der Sohn Richard Wagners war Komponist, Dirigent, Regisseur, Szenograf und Festspielleiter von 1908 bis 1930. Ein Künstler, der mit einem unermüdlichen Schaffen so vielseitig war, wie kaum jemand seiner Zunft. Die Autoren zeigen ihn in zwei wegweisenden Situationen – am Tag der deutschen Kriegserklärung 1. August 1914 und am 4. August 1930 unmittelbar vor seinem Tod. „Er wird sichtbar als einer, der seine Geschichte erzählt. Er ergreift das Wort und erklärt sich selbst.“, so Feridun Zaimoglu: „Es geht uns um den Künstler, der sagte: ‚Ich diente allein der Kunst‘, es geht darum, ihn als autonomen Akteur zu zeigen, der in verschiedenen Zusammenhängen der Zeitgeschichte agiert, als jemand, den das Fortbestehen der Kunst umtreibt, als Künstler und Kämpfer.“

Das Auftragswerk SIEGFRIED von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel wird am 13.8.2019 in der Kulturbühne Reichshof uraufgeführt. Siegfried Wagner hat das 1927 erbaute, ehemalige Kino im Herzen Bayreuths womöglich selbst als Zuschauer besucht.

Vorab veranstalten die Bayreuther Festspiele ein Podiumsgespräch in Haus Wahnfried.

INSZENIERUNG

Philipp Preuss

Regie

Geboren 1974 in Bregenz, aufgewachsen in Wien. Studierte Regie und Schauspiel am Mozarteum Salzburg. Seine Stücke liefen u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Theater Dortmund, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspiel Leipzig, am Theater Kosmos Bregenz, an der Schaubühne Berlin und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2001 bildender Künstler und Regisseur. Seit 2015 Hausregisseur am Schauspiel Leipzig.

Eingeladen 2005 zum Festival Radikal jung mit Dantons Tod von Georg Büchner (Schauspiel Frankfurt), sowie 2012 und 2013 mit Der Geizige von Molière und Kein Licht/ Prometheus von Jelinek/Aischylos (beides Schlosstheater Moers), 2014 Der Reigen oder Vivre sa vie nach Arthur Schnitzler und Jean-Luc Godard und 2017 Ibsens Peer Gynt (beides Schauspiel Leipzig) zum Sächsischen Theatertreffen, 2019 mit AmKönigsweg#UbuRoi von Jelinek/Jarry (Theater an der Ruhr) zum NRW Theatertreffen und mit der Uraufführung von Atlas von Thomas Köck zu den Mülheimer Stücken, sowie zu den Autorentagen am Deutschen Theater Berlin.

Weitere Inszenierungen waren u.a. die europäische Erstaufführung von Persona von Ingmar Bergman (Deutsches Theater Berlin, 2009), Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist (Schauspiel Frankfurt, 2014), Mann ist Mann von Bertolt Brecht (Schlosstheater Moers, 2014), Faust von J.W. Goethe (Theater Heidelberg, 2018), Shakespeares Macbeth (Staatstheater Nürnberg, 2018),Torquato Tasso (Residenztheater München, 2016), Kasimir und Karoline von Horvath (Volkstheater Wien, 2017), Gespenster oder Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken von Ibsen/Schreber (Schauspiel Leipzig, 2018), sowie Das Kalkwerk von Thomas Bernhard (2015), Der Fremde (2017) von Albert Camus und das Mashup Projekt Voyage (2018) an der Schaubühne Berlin.

Ausgezeichnet 2003 mit dem Preis der internationalen Bodenseekonferenz für Bildende Kunst und 2007 mit dem Förderpreis des Landes NRW für seine Inszenierung von Henrik Ibsens Hedda Gabler (Theater Dortmund, 2006), Ausstellungen und Performances u.a. in Bregenz, Leipzig, Mailand und bei der Manifesta 11 in Zürich (2016).

Ramallah Sara Aubrecht

Bühne und Kostüm

Ramallah Sara Aubrecht, 1975 in Bregenz geboren, studierte Bühnengestaltung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Hans Schavernoch. Als Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitete sie unter anderem am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel, am Theater Dortmund, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Düsseldorf. Seit 2001 arbeitet sie regelmäßig mit dem Regisseur Philipp Preuss zusammen, unter anderem am Residenztheater München, am Schauspiel Frankfurt, Theater an der Ruhr, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Braunschweig, am Volkstheater Wien, am Schauspiel Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin.

DARSTELLER

Felix Römer

SIEGFRIED

Geboren 1960 in Wien, seit 2003 Ensemblemitglied der Schaubühne. Schauspielstudium in Wien, danach Engagements u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Graz (u.a. als Mozart in „Amadeus von Peter Shaffer, Regie Peter Lotschak, 1983), Staatstheater Kassel (u.a. als Shlink in Brechts „Dickicht der Städte“, Regie: Elias Perrig), Theater Dortmund ( u.a. als Christian in der Uraufführung von Thomas Vinterbergs Das Fest – Regie: Burkhard C. Kosminski, 2000).

Weitere Arbeiten u.a. mit Dieter Giesing, Otto Schenk, Augosto Boal, Markus Imhoof, Elias Perrig, Michael Gruner, Luc Perceval (ua. Als Nikolaj Trilezkij in Platonow von Anton Tschechow), Thomas Ostermeier (u.a. als Hauptmann in Büchners Woyzeck), Volker Lösch, Michael Thalheimer (u.a. als Schauspieler in Gorki´s Nachtasyl), Tom Kühnel, Katie Mitchell als Fritz Haber in The Forbidden Zone von Duncan Macmillan, Milo Rau als Trozki in Lenin Uraufführung, 2017; Philipp Preuss in Das Kalkwerk von Thomas Bernhard (Monolog), in Der Fremde von Albert Camus, in Voyage (Monolog über das Reisen) – alle drei Inszenierungen von Philipp Preuss aktuell im Schaubühnen-Spielplan zu sehen.

Filmarbeiten u.a. Dreileben – Eine Minute Dunkel (Regie: Christoph Hochhäusler, 2010), Vergiss mein Ich (Regie: Jan Schomburg, 2012), Blutgletscher (Regie: Marvin Kren, 2014), Phoenix (Regie: Christian Petzold, 2014) und Meine Tochter Anne Frank (Regie: Raymond Ley, 2015); Radegund (Regie: Terence Malick, 2017); M – eine Stadt sucht einen Mörder (Regie: David Schalko, 2019).

Felix Axel Preißler

SIEGFRIED

Felix Axel Preißler wurde 1984 in Heidelberg geboren und wuchs in der Pfalz an der Südlichen Weinstraße auf. Nach einem zweijährigen Intermezzo auf der Internatsschule Schloß Salem begann er während des staatlichen Abiturs eine Ausbildung an der Schauspielschule Mainz. Parallel zum letzten Ausbildungsjahr trat er in der Spielzeit 2007/08 sein erstes Engagement am Stadttheater Bamberg an. Daraufhin folgten 5 Jahre im Ensemble des Staatstheater Nürnberg, wo er regelmäßig mit den Regisseuren Stefan Otteni, Michael Schlecht und Christoph Mehler arbeitete. Seit August 2013 ist Felix Axel Preißler stetes Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig. Hier begann die Zusammenarbeit mit Philipp Preuss – gemeinsame Arbeiten waren Der Reigen oder Vivre sa vie nach Arthur Schnitzler und Jean-Luc Godard, Wolokolamsker Chaussee I-V von Heiner Müller, Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare, Peer Gynt von Henrik Ibsen, Gespenster oder Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken nach Henrik Ibsen und Daniel Paul Schreber und zuletzt Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist.

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Zaimoglu/Senkel
„Siegfried“
Uraufführung

13. August 2019, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen

15., 19. und 21. August 2019, jeweils 20 Uhr

Veranstaltungsort

Kulturbühne „Reichshof“ Bayreuth
Maximilianstraße 28, 95444 Bayreuth

Dauer

2 Stunden (ohne Pause)

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Podiumsdiskussion

Vorab veranstalten die Bayreuther Festspiele in Kooperation mit dem Richard Wagner Museum ein Podiumsgespräch:

SIEGFRIED WAGNER
WERK UND WIRKUNG

30. Juli 2019, 11 Uhr im Haus Wahnfried

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Bayreuther Festspiele „Diskurs Bayreuth“.

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