Eine Frau. Eine Rolle. Ein Feuer, das nicht erlischt.
Kaum eine Sängerin ist so eng mit der Figur der Brünnhilde verbunden wie Catherine Foster. 10 Jahre prägte sie auf dem Grünen Hügel das Bild der Wotanstochter und begeisterte Publikum wie Kritik mit ihrer eindringlichen Interpretation der wohl faszinierendsten Frauenfigur des Wagner-Kosmos.
Im Jubiläumsjahr der Bayreuther Festspiele steht sie nun im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Uraufführung: Brünnhilde brennt von Bernhard Lang und Michael Sturminger, die am 3. August 2026 im Friedrichsforum Bayreuth konzertant zur Uraufführung kommt, https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/auffuehrungen/bruennhilde-brennt/
Brünnhilde träumt. Gefangen im Feuerkreis des Walkürenfelsens, verfolgt von ihrer eigenen Geschichte und verdammt, ihre Rolle immer wieder neu zu durchleben. Gleichzeitig erwacht Hermine, eine Opernsängerin, schweißgebadet in ihrem Hotelzimmer. Zwei Frauen, die vielleicht nur eine sind. Zwei Wirklichkeiten, die ineinanderfließen. Ein Spiel mit Erinnerung, Identität und den Mythen, die unser kulturelles Gedächtnis prägen.
Mit ihrer neuen Auftragsarbeit schaffen Komponist Bernhard Lang und Librettist Michael Sturminger ein packendes Musiktheater zwischen Traum und Realität. Im Zentrum steht die Frage, was es bedeutet, eine Rolle zu verkörpern, die größer ist als das eigene Leben.
Für Catherine Foster wird diese Uraufführung zu einer besonderen künstlerischen Begegnung mit jener Figur, die ihre Karriere geprägt hat wie keine andere: Brünnhilde.
Brünnhilde brennt. Und Bayreuth erlebt eine neue Perspektive auf den Mythos.
Eine Koproduktion der Bayreuther Festspiele und der Oper Dortmund. Ermöglicht durch die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V.
