Serafina Starke

Serafina Starke war von 2024 bis 2026 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Dort war sie u. a. als Olympia in Les contes d´Hoffmann, als Frasquita in Carmen oder als Echo in Ariadne auf Naxos zu erleben. Zudem sang sie Isotta in einer Neuproduktion von Die schweigsame Frau unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Als krönenden Abschluss ihrer Zeit im Opernstudio gab sie ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Blonde in einer Neuinszenierung von Die Entführung aus dem Serail an der Staatsoper Unter den Linden. 
 
In der Spielzeit 2026/27 folgen weitere wichtige Debüts: Sie übernimmt die Rolle des Hirten in Tannhäuser unter Christian Thielemann sowie Pamina in Die Zauberflöte an der Staatsoper Unter den Linden. Ihr Hausdebüt am Opernhaus Zürich gibt sie als Valencienne in Die lustige Witwe. Außerdem ist sie als Taumännchen in Hänsel und Gretel unter Kirill Petrenko bei den Berliner Philharmonikern zu erleben. Konzertreisen führen sie mit Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent u. a. in die Elbphilharmonie Hamburg und in die Alte Oper Frankfurt, wo sie Schuberts Es-Dur-Messe singt. Außerdem gibt sie Rebeka Stojkoska eine Liedmatinee im Wiener Musikverein und singt das Weihnachtsoratorium mit dem Thomanerchor im Konzerthaus Berlin. 
 
Im Jahr 2022 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und übernahm dort die Rolle der Prinzessin in Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Ein Jahr später kehrte sie nach Salzburg zurück und war als Barbarina in einer Neuinszenierung von Le nozze di Figaro zu erleben. Unter der Leitung von Riccardo Muti sang sie im selben Jahr  das Sopransolo in Verdis Te Deum (Quattro pezzi sacri). Weitere Engagements führten sie u. a. an die Bayerische Staatsoper, zu den Bregenzer Festspielen, zu den Osterfestspielen Baden-Baden sowie zu den Händel-Festspielen an der Oper Halle. Im Frühjahr 2025 debütierte sie beim Glyndebourne Festival in Wagners Parsifal. Ihr Operndebüt gab sie bereits im Alter von 13 Jahren als Flora in Brittens The Turn of the Screw. 
 
Als Konzertsängerin war sie in Werken wie Mozarts Großer Messe in c-Moll und Exsultate, jubilate sowie in Haydns Schöpfung als Solistin zu hören. Mit dem Thomanerchor Leipzig sang sie in der Spielzeit 2025/26 Bachs h-Moll-Messe, am Opernhaus Zürich die Johannespassion. 
 
Ein besonderer Fokus ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf dem Liedgesang. Gemeinsam mit der Pianistin Rebeka Stojkoska bildet sie ein Lied-Duo, das mit dem 3. Preis beim Paula Salomon-Lindberg-Wettbewerb „Das Lied" ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde sie 2024 mit dem „Sweet Spot Award“, dem Sonderpreis des ARD Wettbewerbs, ausgezeichnet. 
 
Sie war u. a. mit der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie mit den Berliner und Wiener Philharmonikern zu hören und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Kirill Petrenko und Christian Thielemann sowie mit Regisseur:innen wie Lydia Steier, Martin Kušej, Philipp Stölzl und Jan Philipp Gloger zusammen. 
 
Serafina Starke erhielt ihren ersten Klavier- und Geigenunterricht im Alter von drei Jahren. 2024 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Daniela Sindram ab. Parallel studierte sie Violine am Mozarteum Salzburg bei Werner Neugebauer. Von 2012 bis 2018 war sie Mitglied im Jugendorchester der Bayerischen Staatsoper (ATTACCA). 

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2027 Parsifal Klingsors Zaubermädchen