Aufführungsdatenbank

Rudolf Großmann

Er erhielt seine Ausbildung in der Orchesterschule der Sächsischen Staatskapelle Dresden und an der Dresdner Musikhochschule. Er began seine Karriere in der Spielzeit 1933-34 am Nationaltheater Weimar (1933-34), und sang dann nacheinander am Opernhaus von Leipzig (1934-35), am Stadttheater von Kiel (1935-39) und am Theater von Graz (1940-44). 1940 gastierte er an der Wiener Staatsoper; auch am Teatro Fenice Venedig als Gast aufgetreten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er 1948-49 am Theater von Innsbruck, 1950-53 am Landestheater Saarbrücken, 1952-54 an der Staatsoper München tätig, an der er auch später noch als Gast auftrat. Er gastierte 1939 und 1942 an der Wiener Volksoper und 1952 an der Covent Garden Oper London (als Kurwenal im »Tristan«). 1951 sang er bei den Festspielen von Bayreuth den Kothner in den »Meistersingern«. Seine wichtigsten Bühnenpartien waren der Hans Sachs, der Pizarro im »Fidelio«, der Jochanaan in »Salome«, der Spielmann in den »Königskindern« von Humperdinck, der Sebastiano in »Tiefland« von d'Albert, der Rigoletto, der Germont sr. in »La Traviata«, der Alfio in »Cavalleria rusticana«, der Scarpia in »Tosca« und der Escamillo in »Carmen«. Er war ein geschätzter Pädagoge und wirkte später als Professor an der Wiener Musikakademie.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1951 Die Meistersinger von Nürnberg Fritz Kothner, Bäcker

* 28.04.1901 in Dresden

† 06.10.1983 in Wien

Stimmlage: Bariton