Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Karan Armstrong
Portraitfoto Karan Armstrong
Portraitfoto Karan Armstrong <b> Karan Armstrong als Elsa von Brabant.</b>  Lohengrin (Inszenierung von Götz Friedrich 1979 - 1982)

Karan Armstrong

Sie wollte ursprünglich Pianistin und Klarinettistin werden, entschloß sich aber auf den Rat von Lotte Lehmann zum Gesangstudium. Ausbildung durch das Pädagogenehepaar Zweig-de Garmo in Los Angeles, durch Dean Verhines in Los Angeles, durch Aldo Di Tullio und Alberta Masiello in New York. Sie gewann 1965 den Gesangwettbewerb der Oper von San Francisco und debütierte bei der dortigen Spring Opera 1966 als Musetta in Puccinis »La Bohème«. 1966 Gewinnerin des Wettbewerbs der Metropolitan Oper New York mit einem Dreijahresvertrag für dieses Haus (Debüt als Sandmännchen in »Hänsel und Gretel«). Seither dort wie an den großen Operntheatern in Nordamerika (Baltimore, Cincinnati, Houston, Dallas, San Diego, San Francisco, San Antonio, City Centre Opera New York) erfolgreich aufgetreten. 1971 Gastspiel an der Oper von Straßburg. 1977 große Erfolge als Salome an den Staatsopern von München und Stuttgart. Gastspielverträge mit der Deutschen Oper Berlin, den Staatsopern von Wien und Stuttgart. 1980 an der Pariser Grand Opéra als Mélisande, 1981 an der Covent Garden Oper London zu Gast. Sie sang 1981 an der Münchner Oper in der Uraufführung der Oper »Lou Salomé« von Giuseppe Sinopoli. Sie gastierte in Frankfurt a.M., Toulouse, Hamburg und Oslo. 1979-82 großer Erfolg bei den Bayreuther Festspielen als Elsa im »Lohengrin«, 1984 in Berlin als Mélisande. 1987 Japan-Tournee mit der Deutschen Oper Berlin (Gutrune in der »Götterdämmerung«), 1989 gastierte sie mit dem gleichen Ensemble in Warschau als Sieglinde. 1984 wirkte sie bei den Festspielen von Salzburg in der Uraufführung der Oper »Un Re in Ascolto« von L. Berio mit. 1988 an der Opéra-Comique Paris und in Los Angeles zu Gast, wo sie 1990 die Leonore im »Fidelio« und 1992 die Emilia Marty in »Die Sache Makropoulos« von Janác ek sang. 1988 großer Erfolg in Berlin als Katerina Ismailowa in »Lady Macbeth von Mzensk« von Schostakowitsch, 1990 bei den Festspielen von Wiesbaden in der Titelrolle von »Katja Kabanowa« von Janácek, 1991 in Tampere (Finnland) als Kundry im »Parsifal« und an der Covent Garden Oper London als Sieglinde wie als Gutrune. Bereits 1980 wirkte sie am Theater an der Wien in der Uraufführung der Oper »Jesu Hochzeit« von G. von Einem mit, 1992 bei den Festspielen von Schwetzingen in der von »Desdemona und ihre Schwestern« von S. Matthus, in Los Angeles gastierte sie als Emilia Marty in Janáceks »Die Sache Makropoulos«. 1993 sang sie an der Deutschen Oper Berlin die Marschallin im »Rosenkavalier«. Höhepunkte in ihrem umfangreichen Rollenrepertoire waren die Marguerite im »Faust« von Gounod, die Nedda im »Bajazzo«, die Susanna in »Figaros Hochzeit«, die drei Sopranpartien in »Hoffmanns Erzählungen« von Offenbach, die Mimi und die Musetta in »La Bohème«, die Butterfly, die Tosca, die Marietta in Korngolds »Toter Stadt«, die Concepcion in »L'Heure Espagnol« von Ravel, die Salome in der gleichnamigen Oper von R. Strauss, die Violetta in »La Traviata«, die Jocaste in »Oedipe« von Enescu (Deutsche Oper Berlin 1996) und die Rosina im »Barbier von Sevilla«. Sie trat auch in den dramatischen Monologen »Erwartung« von A. Schönberg und »La Voix humaine« von F. Poulenc auf. 1996 gastierte sie am Berliner Metropol-Theater als Hanna Glawari in Lehárs »Lustiger Witwe«. Bedeutende Karriere auch als Konzert- und Liedersängerin. Verheiratet mit dem Regisseur und Intendanten der Deutschen Oper Berlin Götz Friedrich (* 1930).

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Sopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1982 Lohengrin Elsa von Brabant
1981 Lohengrin Elsa von Brabant
1980 Lohengrin Elsa von Brabant
1979 Lohengrin Elsa von Brabant



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