Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Jutta Meyfarth (1962)
Portraitfoto Jutta Meyfarth (1962)
Portraitfoto Jutta Meyfarth (1962) <b>Jutta Meyfarth als Freia</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1960 – 1964) <b>Jutta Meyfarth als Sieglinde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1960 – 1964)
<b>Jutta Meyfarth als Gutrune</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1960 – 1964)

Jutta Meyfarth

Sie wuchs in Melsungen auf, studierte Pädagogik und arbeitete bis zur Entdeckung ihrer Stimme als Lehrerin. Nach ihrer Ausbildung fand sie ihr erstes Engagement 1955 am Stadttheater von Basel. 1956-59 sang sie am Stadttheater von Aachen. 1959 wurde sie an die Oper von Frankfurt a.M. berufen, deren Mitglied sie seitdem blieb. Von hier aus kam es zur Entwicklung einer bedeutenden internationalen Karriere. Bereits 1960 sang sie an der Mailänder Scala, 1961 beim Maggio musicale von Florenz als Elsa im »Lohengrin«. In den Jahren 1962-64 gehörte sie zum Ensemble der Bayreuther Festspiele; hier sang sie die Freia, die Sieglinde und die Gutrune im »Ring des Nibelungen«. 1965 gastierte sie bei den Münchner Festspielen als Donna Anna im »Don Giovanni«. Weitere Gastspiele an der Oper von Rom, am Teatro Colón von Buenos Aires (als Jenufa in der gleichnamigen Oper von Janácek), am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Covent Garden Oper London, am Teatro San Carlos Lissabon, in Athen, Mexico-City, Bologna, Triest, Palermo, Lyon, Nizza, Marseille und Antwerpen. In Deutschland war sie an den Staatsopern von Hamburg, Stuttgart und München, an der Deutschen Oper am Rhein, an der Berliner Städtischen Oper wie am Opernhaus von Köln zu Gast. Gegen Ende ihrer Karriere hörte man sie in Dortmund und in Straßburg als Isolde im »Tristan«. Sie galt als große Interpretin von Partien für jugendlich-dramatischen Sopran zumal aus dem Wagner-Repertoire, sang später aber auch die Isolde im »Tristan«, die Chrysothemis in »Elektra« und die Kaiserin in der »Frau ohne Schatten« von R. Strauss, die Martha in »Tiefland« von d'Albert und die Aida. 1974 gab sie ihre Bühnenkarriere auf und ging wieder in den Schuldienst. Sie unterrichtete in den folgenden 14 Jahren eine Grundschulklasse im hessischen Karben- Petterweil. Später lebte sie in Kassel.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Sopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1964 Götterdämmerung Gutrune
1964 Die Walküre Sieglinde
1964 Das Rheingold Freia
1963 Götterdämmerung Gutrune
1963 Die Walküre Sieglinde
1963 Das Rheingold Freia
1962 Götterdämmerung Gutrune
1962 Die Walküre Sieglinde
1962 Das Rheingold Freia



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