Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Richard Martell (1963)
Portraitfoto Richard Martell (1963)
Portraitfoto Richard Martell (1963) <b>Richard Martell als Siegmund</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wieland Wagner 1965 – 1969) <p><b>Richard Martell als Melot</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Wieland Wagner 1962-1970)</p>

Richard Martell

Die Karriere des amerikanischen Sängers nahm in den fünfziger Jahren ihre Entwicklung. So sang er 1955 an der Oper von Marseille (wo er dann auch 1962 mit dem José in »Carmen« eine seiner Glanzrollen vortrug), 1956 an der Oper von Bordeaux und bereits 1957 an der Mailänder Scala den Julien in »Louise« von G. Charpentier. 1958 gastierte er an der Oper von Monte Carlo als José, bereits 1956 an der San Francisco Opera als Cavaradossi in »Tosca« und als Paolo in »Francesca da Rimini« von Zanonai. Am Teatro Colón Buenes Aires hörte man ihn 1961 als Faust von Gounod, 1967 als Siegmund in der »Walküre«, nachdem er sich jetzt auch dem Wagner-Repertoire zugewandt hatte. Es folgten Gastspiele am Opernhaus von Lyon (1962), am Théâtre de la Monnaie Brüssel (1962, 1968-69), 1964 in San Francisco und 1965 am Opernhaus von Vancouver als José, an der Oper von Toulouse 1965 als Siegmund, 1966 als José. Bei den Festspielen von Bayreuth sang er 1963 den Melot im »Tristan«, 1968 den Siegmund in der »Walküre«. Weitere Gastspiele führten den Sänger an das Opernhaus von Köln (1964), an die Wiener Staatsoper (1969) und an die Oper von Boston (1970 als Erik im »Fliegenden Holländer«). 1964 wirkte er an der San Francisco Opera in der amerikanischen Erstaufführung der Oper »Lady Macbeth von Mzensk« von Schostakowitsch mit.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1968 Die Walküre Siegmund
1963 Tristan und Isolde Melot



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