Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Jutta Vulpius (1954)
Portraitfoto Jutta Vulpius (1954)

Jutta Vulpius

Sie entstammte der gleichen Familie, der auch Christiane Vulpius, die Gattin Goethes, angehörte. Studium bei Franziska Martienssen-Lohmann in Weimar. Debüt 1951 an der Komischen Oper Berlin als Königin der Nacht in der »Zauberflöte«. Seit 1956 Mitglied der Staatsoper Berlin. 1954-65 wirkte sie ständig bei den Händel-Festspielen von Halle/Saale mit, und zwar in Opern- wie in Oratorienaufführungen. Sie gastierte oft an der Berliner Städtischen Oper; weitere Gastspiele (zum Teil mit dem Ensemble der Staatsoper Berlin) in Barcelona, Lissabon, München, Rom, Prag und Hamburg, an der Covent Garden Oper London, an der Grand Opéra Paris, am Bolschoj Theater Moskau und an der Oper von Kairo. 1954-56 sang sie bei den Festspielen von Bayreuth ein Blumenmädchen im »Parsifal«, 1955 die Woglinde im Nibelungenring. Am 16.2.1974 wirkte sie an der Staatsoper Berlin in der Uraufführung von Paul Dessaus Oper »Einstein« mit, bereits am 29.9.1970 in der von Alan Bushs »Joe Hill«, 1972 an der Komischen Oper Berlin in der Uraufführung von »Noch einen Löffel Gift, Liebling?« von S. Matthus. Ihr Koloratursopran wurde durch technische Brillanz und Klarheit der Tongebung ausgezeichnet.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Sopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1956 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1955 Götterdämmerung Woglinde
1955 Das Rheingold Woglinde
1955 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1954 Parsifal Klingsors Zaubermädchen



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