Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Roman Trekel (1996)
Portraitfoto Roman Trekel (1996)
Portraitfoto Roman Trekel (1996) <b>Roman Trekel als Wolfram von Eschenbach</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Philippe Arlaud 2002 – 2007) <b> Roman Trekel als Konrad Nachtigall.</b> Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1996 - 2002)
<b> Roman Trekel als Heerrufer.</b> Lohengrin (Inszenierung von Keith Warner 1999 - 2005)

Roman Trekel

Bereits im Alter von sieben Jahren erhielt er Unterricht im Violinspiel, später studierte er Blockflöte und während acht Jahren Oboe. Dann ließ er seine Stimme 1980-86 an der Berliner Musikhochschule ausbilden, an der er Schüler von Heinz Reeh war. Weiterbildende Kurse absolvierte er bei Siegfried Lorenz und bei Hans Hotter. Nachdem er seine Diplomprüfung abgelegt hatte, wurde er sogleich an die Berliner Staatsoper verpflichtet; hier sang er 1986-88 in deren Opernstudio und erregte 1987 als Valerio in »Erwin und Elmire« von Reichardt erstes Aufsehen. Seit 1988 gehörte er als Solist zum Ensemble dieses Hauses und zeichnete sich im lyrischen Fachbereich, vor allem als Mozart-Interpret, aus. 1989 sang er dort die Titelpartie in viel beachteten Aufführungen der Oper »Der Kaiser von Atlantis« von Viktor Ullmann. 1991 hörte man ihn an der Berliner Staatsoper als Pelléas in »Pelléas et Mélisande« und als Figaro im »Barbier von Sevilla«, 1992 als Collatinus in »The Rape of Lucretia« von Benjamin Britten, als Leonhard in »Die Brautwahl« von F. Busoni und in der Barock-Oper »Cleopatra e Cesare« von C.H. Graun, 1993 als Olivier im »Capriccio« von R. Strauss, 1994 als Papageno in der »Zauberflöte«, 1996 als Heerrufer im »Lohengrin«. 1987 nahm er an der Berliner Staatsoper an der Uraufführung der Oper »Büchner« von Friedrich Schenker teil. Bei den Festspielen von Salzburg wirkte er 1993 in Monteverdis »Orfeo« mit; 1995 gastierte er in Catania als Pelléas, bei den Festspielen von Bayreuth 1996 als Konrad Nachtigall in den »Meistersingern«. Er wurde Preisträger bei mehreren Gesangwettbewerben, so 1985 beim Dvorák-Concours in Karlovy Vary (Karlsbad), 1987 beim Nationalen Wettbewerb der DDR und 1989 beim Internationalen Liedwettbewerb Walter Gruner in London. Konzerte und Liederabende brachten dem Künstler neben seinem Wirken auf der Bühne schöne Erfolge; er trat in Konzertveranstaltungen in Deutschland, in Belgien, Österreich (Schubertiade Hohenems), in der CSSR, in Schweden und in England auf; dazu wirkte er in Rundfunk- und Fernsehsendungen mit. Seit 1989 nahm er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin wahr.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Bariton

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
2007 Tannhäuser Wolfram von Eschenbach
2005 Tannhäuser Wolfram von Eschenbach
2005 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
2004 Tannhäuser Wolfram von Eschenbach
2003 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
2003 Tannhäuser Wolfram von Eschenbach
2002 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
2002 Tannhäuser Wolfram von Eschenbach
2001 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
2000 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
2000 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler
1999 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler
1999 Lohengrin Der Heerrufer des Königs
1998 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler
1997 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler
1996 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler



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