Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Andreas Schmidt
Portraitfoto Andreas Schmidt
Portraitfoto Andreas Schmidt <b>Andreas Schmidt als Kurwenal</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Christoph Marthaler 2005 – ) <b>Andreas Schmidt als Amfortas</b>. Parsifal (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1989 – 2001)
<b> Andreas Schmidt als Amfortas.</b> Parsifal (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1989 - 2001) <b> Andreas Schmidt als Sixtus Beckmesser.</b> Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1996 - 2002)

Andreas Schmidt

Er erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung, darunter Klavier- und Orgelspiel sowie Dirigieren, in Düsseldorf. Dort erfolgte auch sein Gesangstudium bei Ingeborg Reichelt. Weitere Fortbildung bei Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Preisträger bei einem Gesangwettbewerb 1982 in Berlin, 1983 Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs. 1984 erfolgte sein Bühnendebüt an der Deutschen Oper Berlin als Malatesta im »Don Pasquale« von Donizetti. Seitdem kam er an diesem Haus zu großen Erfolgen, u.a. als Guglielmo in »Così fan tutte«, als Zar in »Zar und Zimmermann« von Lortzing, als Wolfram im »Tannhäuser« und als Titelheld in der Uraufführung der Oper »Oedipus« von Wolfgang Rihm (4.10.1987). Am 5.5.1990 wirkte er dort in der Uraufführung von Hans-Werner Henzes Oper »Das verratene Meer« mit. Bis 1993 blieb er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Erfolgreiche Gastspiele an der Covent Garden Oper London (1986 als Valentin im »Faust« von Gounod, 1989 als Guglielmo), an den Staatsopern von München (1986 Guglielmo in »Così fan tutte«), Wien (1988-89 Wolfram im »Tannhäuser«) und Hamburg (1986 Zar in »Zar und Zimmermann«). 1987 Auftritte in Nancy und Angers, bei den Festspielen von Wiesbaden als Guglielmo in »Così fan tutte«. Bei den Salzburger Festspielen trat er 1989 in einem Konzert, 1990 als Oliver im »Capriccio« von Richard Strauss auf, beim Festival von Aix-en- Provence 1991 als Graf in »Figaros Hochzeit«, 1992 als Don Giovanni (den er dann auch an der Deutschen Oper Berlin sang), 1993 als Lysiart in »Euryanthe« von Weber. 1991 debütierte er an der Metropolitan Oper New York als Minister im »Fidelio« und sang dort 1992 den Wolfram im »Tannhäuser«. 1989-90 hörte man ihn in der Londoner Barbican Hall in konzertanten Aufführungen von »La Damnation de Faust« von Berlioz (als Mephisto) und der »Zauberflöte« (als Papageno) mit den London Classical Players zusammen, an der Staatsoper Hamburg als Wolfram. 1993 gastierte er an der Opéra Bastille Paris als Valentin im »Faust« von Gounod, 1995 in Amsterdam als Papageno, 1996 in Braunschweig als Amfortas im »Parsifal«. In der Eröffungsvorstellung des neu erbauten Festspielhauses von Glyndebourne sang er den Grafen in »Figaros Hochzeit« (28.5.1994). Bei den Festspielen von Bayreuth hatte er 1996 als Beckmesser in den »Meistersingern« einen besonderen Erfolg. Große internationale Karriere auch als Konzertsänger, und hier sowohl auf dem Gebiet des Oratoriums wie des Liedvortrags; er trat in Konzertsälen in zahlreichen europäischen Ländern, in Israel, Nord- und Südamerika auf und sang unter Dirigenten wie Colin Davis, Carlo Maria Giulini, Wolfgang Sawallisch, Leonard Bernstein und Giuseppe Sinopoli. Bekannt wurde er auch durch eine Anzahl schöner Schallplattenaufnahmen; sie erschienen auf DGG (Requiem von Gabriel Fauré, »Ein deutsches Requiem« von J. Brahms, »Lieder aus des Knaben Wunderhorn« von G. Mahler, »Schöne Magelone« von J. Brahms, Wolfram im »Tannhäuser«, Matthäuspassion, Vater in »Hänsel und Gretel«, Krönungsmesse von Mozart, Paukenmesse von Haydn), Philips (Valentin im »Faust« von Gounod, Messe c-moll von Mozart), HMV (Geisterbote in »Die Frau ohne Schatten« von R. Strauss, Donner im »Rheingold«), HMV-Harmonia mundi (»Così fan tutte«), Primavera (Lieder von R. Schumann und Hugo Wolf), Intercord (h-moll- Messe von J.S. Bach), Sony (Lieder von Zemlinsky), HMV-Electrola (Chor-Balladen von R. Schumann), Panton (»Der neue Psalm« von Antonin Rejcha), im Hänssler-Verlag (Missa solemnis von Beethoven, »Paulus« von Mendelssohn), Hänssler/Naxos (Johannespassion von J.S. Bach), Capriccio (»Undine« von Lortzing), Koch Records (»Die Bassariden« von H.W. Henze), Erato (Graf in »Figaros Hochzeit«), RCA-Ariola (Italienisches Liederbuch von Hugo Wolf, Ottokar im »Freischütz«), EMI (Papageno in der »Zauberflöte«, Titelheld im »Don Giovanni«, Lieder von G. Mahler und R. Strauss), CPO (Lieder und Balladen von Carl Loewe) und CBS (Markus-Passion von Ph. E. Bach); auf DGG-Video als Sprecher in der »Zauberflöte«.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
2005 Tristan und Isolde Kurwenal
2002 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
2001 Parsifal Amfortas
2001 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
2000 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
2000 Parsifal Amfortas
1999 Parsifal Amfortas
1999 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
1998 Parsifal Amfortas
1998 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
1997 Parsifal Amfortas
1997 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
1996 Die Meistersinger von Nürnberg Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber



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