Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Matti Salminen (1976)
Portraitfoto Matti Salminen (1976)
Portraitfoto Matti Salminen (1976) <b>Matti Salminen als König Marke</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle 1981 – 1987) <b>Matti Salminen als Hermann, Landgraf von Thüringen</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1985 – 1995)
<b>Matti Salminen als Titurel</b>. Parsifal (Inszenierung von Götz Friedrich 1982 – 1988) <b> Matti Salminen als Fasolt.</b>  Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980) <b>Matti Salminen als Daland</b>. Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Harry Kupfer 1978 – 1985)
<b> Matti Salminen als Fafner.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980) <b> Matti Salminen als Hunding.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980) <b> Rheingold 1976:</b> (v. l. n. r.) Matti Salminen als Fasolt, Donald McIntyre als Wotan, Rachel Yakar als Freia, Bengt Rundgren als Fafner, Heribert Steinbach als Froh. Der Ring des Nibelungen  (Inszenierung Patrice Chéreau 1976 - 1980)

Matti Salminen

Er arbeitete zunächst als Tischler. Ausbildung am Musikinstitut in Turku, dann an der Sibelius-Akademie in Helsinki, schließlich bei Luigi Ricci in Rom. 1966-69 war er an der Oper von Helsinki als Chorist beschäftigt. Er debütierte dort als Solist 1969, und zwar als König Philipp im »Don Carlos« von Verdi. Er hatte bald große Erfolge bei Gastspielen im deutschen Sprachraum und wurde 1972 Mitglied des Opernhauses von Köln (1976) und 1974 des Opernhauses von Zürich; auch der Staatsoper Wien verbunden. Er trat als Gast an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an den Staatsopern von Hamburg, München und Stuttgart und am Opernhaus von Nürnberg auf. Weitere erfolgreiche Gastspiele an der Covent Garden Oper London (Debüt 1974 als Fasolt im »Rheingold«), an der Niederländischen Oper Amsterdam, an der Königlichen Oper Stockholm, in Budapest und Nancy. 1973 debütierte er an der Mailänder Scala als Fafner im Nibelungenring. Seit 1975 wirkte er mehrfach bei den Opernfestspielen von Savonlinna in Finnland mit, u.a. 1975 in der Uraufführung der Oper »Der Reitersmann« von Aulis Sallinen. Große Erfolge hatte er bei den Festspielen von Bayreuth; dort trat er 1976 und 1979-80 als Fasolt, 1976-80 als Hunding, 1977-78 als Fafner im Nibelungenring, 1976-77, 1979-85 und 1987 als Titurel im »Parsifal«, 1978-82 und 1984-85 als Daland im »Fliegenden Holländer«, 1981-83 und 1986-87 als Marke im »Tristan«, 1981 als König Heinrich im »Lohengrin«, 1983 als Pogner in den »Meistersingern« und 1985 als Landgraf im »Tannhäuser« auf. Bei den Festspielen von Salzburg hörte man ihn 1986 als Großinquisitor in Verdis »Don Carlos«, 1994-95 als Commendatore im »Don Giovanni«. 1981 Debüt an der Metropolitan Oper New York als Marke im »Tristan«. Er hatte dort in einer langjährigen Karriere seine großen Erfolge als Sarastro in der »Zauberflöte«, als Rocco im »Fidelio«, als Daland, als Landgraf, als Fafner, Hunding und Hagen im Ring-Zyklus (1989-90), als Osmin in der »Entführung aus dem Serail«, als Ramphis in »Aida« und als Commendatore im »Don Giovanni«. 1977-78 trat er auch an der Grand Opéra Paris als Fafner und als Hunding im »Ring des Nibelungen« auf. 1983 Gastspiel mit dem Ensemble der Nationaloper Helsinki im Haus der Metropolitan Oper New York. 1984 sang er sehr erfolgreich im Zürcher Hallenstadion den Boris Godunow, ebenso 1986 am Teatro Liceo Barcelona. In Zürich wirkte er auch in Monteverdis »Incoronazione di Poppea« (unter N. Harnoncourt) mit. 1989 war er mit dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin (der er jahrelang verbunden war) an der Oper von Warschau in Aufführungen des Nibelungenrings in den Partien des Fasolt, des Hunding und des Hagen zu hören. 1991 gastierte er am Opernhaus von Köln als Hagen in der »Götterdämmerung«, 1990 wie 1996 bei den Festspielen von Savonlinna als Daland, 1992 als Rocco und als Sarastro, in der Spielzeit 1991-92 am Opernhaus von Zürich als Commendatore im »Don Giovanni«, 1994 an der Staatsoper von Hamburg als Iwan Khovansky in »Khovantchina« von Mussorgsky, 1995 an der Deutschen Oper Berlin als Boris Godunow, 1996 in Zürich als Iwan Susanin in »Ein Leben für den Zaren« von Glinka. 1995 war er an der Nationaloper Helsinki als König Philipp im »Don Carlos« zu Gast, 1996 an der Chicago Opera als Fasolt, Hunding, Fafner und Hagen in Aufführungen des Ring- Zyklus. Am 10.11.1996 sang er in der Eröffnungsvorstellung des wieder errichteten Prinzregententheaters in München den Marke im »Tristan«. Angesehener Konzertbassist, zumal für den Bereich des Oratoriums.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Baß

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1987 Parsifal Titurel
1987 Tristan und Isolde Marke
1986 Tristan und Isolde Marke
1985 Parsifal Titurel
1985 Tannhäuser Landgraf Hermann
1985 Der fliegende Holländer Daland
1984 Parsifal Titurel
1984 Der fliegende Holländer Daland
1983 Parsifal Titurel
1983 Die Meistersinger von Nürnberg Veit Pogner, Goldschmied
1983 Tristan und Isolde Marke
1982 Parsifal Titurel
1982 Tristan und Isolde Marke
1982 Der fliegende Holländer Daland
1981 Parsifal Titurel
1981 Tristan und Isolde Marke
1981 Lohengrin Heinrich der Vogler
1981 Der fliegende Holländer Daland
1980 Parsifal Titurel
1980 Die Walküre Hunding
1980 Das Rheingold Fasolt
1980 Der fliegende Holländer Daland
1979 Die Walküre Hunding
1979 Das Rheingold Fasolt
1979 Parsifal Titurel
1979 Der fliegende Holländer Daland
1978 Siegfried Fafner
1978 Die Walküre Hunding
1978 Das Rheingold Fafner
1978 Parsifal Titurel
1978 Der fliegende Holländer Daland
1977 Siegfried Fafner
1977 Die Walküre Hunding
1977 Das Rheingold Fafner
1977 Parsifal Titurel
1976 Parsifal Titurel
1976 Die Walküre Hunding
1976 Das Rheingold Fasolt



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