Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Jeannine Altmeyer
Portraitfoto Jeannine Altmeyer
Portraitfoto Jeannine Altmeyer <b>Jeannine Altmeyer als Isolde</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle 1981 – 1987) <b>Jeannine Altmeyer als Sieglinde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Peter Hall 1983 – 1986)
<b>Jeannine Altmeyer als Sieglinde.</b> Ring des Nibelungen (Inszenierung Patrice Chéreau 1976-1980) <b>Jeannine Altmeyer als Gutrune.</b> Ring des Nibelungen (Inszenierung Patrice Chérau 1976-1980)

Jeannine Altmeyer

Ihre Familie war deutsch-italienischer Abstammung.Sie war zunächst Schülerin von Betty Olssen in Fullerton, dann in Santa Barbara (Californien) von Martial Singher und von Lotte Lehmann, zuletzt von George London in Washington. 1970 gewann sie den ersten Preis bei einem Gesangwettbewerb der New Yorker Metropolitan Oper, der mit einem Anfänger-Engagement an dieses große Opernhaus verbunden war. So erfolgte 1971 dort ihr Debüt (unsichtbar) als Voce celesta in Verdis »Don Carlos«. Nach ersten Erfolgen an der Metropolitan Oper kam sie auch an europäischen Operntheatern zu einer großen Karriere. 1973 übernahm sie bei den Salzburger Osterfestspielen die Freia im »Rheingold« unter von Karajan, die sie zuvor 1972 in Chicago gesungen hatte. Sie war 1975-79 Mitglied der Staatsoper Stuttgart, an der sie ihre größten Erfolge als Salome und als Chrysothemis in »Elektra« von R. Strauss hatte. Sie gastierte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an der Staatsoper von Hamburg, an den Opernhäusern von Köln und Frankfurt a.M. Weitere Gastspiele an der Oper von Chicago. Seit 1973 auch Mitglied des Opernhauses von Zürich, wo die Künstlerin dann ihren Wohnsitz nahm. Bei den Festspielen von Bayreuth als Wagner-Interpretin gefeiert.In Bayreuth sang sie 1979-80 und 1983-85 die Sieglinde in der »Walküre«, 1986 die Isolde im »Tristan«, 1979-80 auch die Gutrune in der »Götterdämmerung«. 1979-80 hörte man sie am Teatro San Carlo Neapel als Sieglinde, 1979 an der Oper von Bordeaux, 1986 an der Oper von Köln als Isolde, 1985 am Teatro Regio Parma als Tosca. 1987 gastierte sie an der Grand Opéra Paris als Chrysothemis, 1987 in Los Angeles als Isolde (eine ihrer bedeutendsten Kreationen). Seit 1986 hörte man sie an der Metropolitan Oper New York als Sieglinde, als Brünnhilde und als Leonore im »Fidelio«. Die letztgenannte Partie sang sie auch 1990 an der Mailänder Scala, 1991 am Teatro Regio Turin die Titelrolle in »Die Königin von Saba« von Goldmark, in Amsterdam die Brünnhilde. Weiter gehörten die Elisabeth im »Tannhäuser«, die Elsa im »Lohengrin«, die Eva in den »Meistersingern«, die Gräfin im »Capriccio« von R. Strauss und die Agathe im »Freischütz« von Weber zu den Höhepunkten in ihrem jugendlich-dramatischen Repertoire. Große internationale Karriere auch als Konzert- und Oratoriensopranistin.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Sopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1986 Tristan und Isolde Isolde
1985 Die Walküre Sieglinde
1984 Die Walküre Sieglinde
1983 Die Walküre Sieglinde
1980 Götterdämmerung Gutrune
1980 Die Walküre Sieglinde
1979 Götterdämmerung Gutrune
1979 Die Walküre Sieglinde



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