Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Gwendolyn Killebrew (1978)
Portraitfoto Gwendolyn Killebrew (1978)
Portraitfoto Gwendolyn Killebrew (1978) <b> Gwendolyn Killebrew als Waltraute. </b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980)

Gwendolyn Killebrew

Sie studierte zuerst Klavier- und Hornspiel, wurde dann Musiklehrerin und Musiktherapeutin. Sie ließ jedoch ihre Stimme an der Juilliard School of Music in New York durch Hans Heinz und Christopher West ausbilden. 1966 gewann sie einen Gesangwettbewerb in Belgien und wurde 1967 sogleich an die Metropolitan Oper New York verpflichtet (Antrittsrolle: Waltraute in der »Walküre«). Nachdem die junge farbige Künstlerin an der Metropolitan Oper zunächst kleinere Rollen übernommen hatte, gastierte sie erfolgreich an den Opernhäusern von San Francisco und Boston und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. 1968-69 wiederholten sich diese Erfolge an der Staatsoper von München in der Partie der Carmen, 1971 an der City Centre Opera New York als Ulrica in Verdis »Ballo in maschera«. 1970 trat sie in Kopenhagen, Genf und Prag in der Händel-Oper »Tamerlano« auf. 1971 sang sie in Washington in der Uraufführung der Oper »Beatrix Cenci« von A. Ginastera. 1973 übernahm sie in San Francisco die Partie der Marina im »Boris Godunow«, 1975 an der Oper von Santa Fé als Carmen zu Gast; in dieser Partie hatte sie dann auch an der Metropolitan Oper New York großen Erfolg, an der sie auch eine kleinere Rolle in »Elektra« von Richard Strauss sang. Bei den Salzburger Osterfestspielen hörte man sie 1972-73 als Amneris in »Aida«, bei den Sommerfestspielen in der Uraufführung von Carl Orffs »De temporum fine comoedia« (20.8.1973). Sie gastierte an den Opernhäusern von Köln, Bordeaux, Nizza und Zagreb. Bei den Festspielen von Bayreuth wirkte sie 1978-80 als Waltraute und als Schwertleite im Nibelungenring mit. Seit 1976 Gastspiele an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, wo sie u.a. 1988 die Frau Leimberger in Klebes »Der jüngste Tag« und 1991 die Beroë in »Die Bassariden« von H.W. Henze sang und 1995 an der Uraufführung von Klebes Oper »Gervaise Macquart« teilnahm (10.11.1995). 1981 Gastspiel am Opernhaus von Zürich als Quickly in Verdis »Falstaff«. Im Konzertsaal kam sie als Oratorien- wie als Liedersängerin zu bedeutenden Erfolgen.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Mezzosopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1980 Götterdämmerung Waltraute
1980 Die Walküre Schwertleite
1979 Götterdämmerung Waltraute
1979 Die Walküre Schwertleite
1978 Götterdämmerung Waltraute
1978 Die Walküre Schwertleite



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