Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Gabriele Fontana (2006)
Portraitfoto Gabriele Fontana (2006)
Portraitfoto Gabriele Fontana (2006) <b>Gabriele Fontana als Gutrune</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – )

Gabriele Fontana

Ihr Vater war Kapellmeister am Landestheater Innsbruck. Sie absolvierte eine fünfjährige Ausbildung an der Musikhochschule von Wien, wo sie vor allem Schülerin von Ilse Rapf war. 1980 trat sie in das Opernstudio der Wiener Staatsoper ein; hier konnte sie bereits Partien wie die Echo in »Ariadne auf Naxos« von R. Strauss oder die Lauretta in Puccinis »Gianni Schicchi« auf der Bühne singen. Preisträgerin bei Gesangwettbewerben in Leipzig, London und Wien. Ihr eigentliches Bühnendebüt fand am Opernhaus von Frankfurt a.M. in der Partie der Pamina in der »Zauberflöte« statt. Seit 1982 an der Staatsoper Hamburg engagiert. Hier sang sie Mozart-Partien wie die Susanna in »Figaros Hochzeit« und die Servilia in »La clemenza di Tito« und wirkte 1985 in der Uraufführung der Neu-Bearbeitung der Oper »Die weiße Rose« von Udo Zimmermann (als Sophie Scholl) mit. Auch als Sophie im »Rosenkavalier« war sie in Hamburg erfolgreich. Gastspiele am Stadttheater von Bremen, am Staatstheater Hannover, bei den Festspielen von Glyndebourne (1984 als Gräfin in »Figaros Hochzeit«) und Bregenz (1985 als Pamina in der »Zauberflöte«). 1987 gastierte sie an der Wiener Staatsoper und sang bei den Festspielen von Glyndebourne die Fiordiligi in »Così fan tutte«. 1988 trat sie bei den Salzburger Festspielen als Konzertsolistin auf, 1988 an der Wiener Staatsoper als Sophie im »Rosenkavalier«, 1993 als Zdenka in »Arabella« von Richard Strauss. 1994 gastierte sie an der Oper von Tel Aviv als Rosalinde in der »Fledermaus«, 1995 in Amsterdam als 1. Dame in der »Zauberflöte« und in Schönbergs »Moses und Aron«. 1995 nahm sie am Theater an der Wien an der Uraufführung der Oper »Die Wände« von Adriana Hölszky teil; 1996 wirkte sie bei den Festspielen von Salzburg in Schönbergs »Moses und Aron« mit. Am Staatstheater Hannover trat sie 1997 als Eva in den »Meistersingern« auf, in Amsterdam als Woglinde im »Rheingold« (und 1998 in der »Götterdämmerung«), 1998 in Hannover als Marschallin im »Rosenkavalier« und als Gräfin im »Capriccio« von R. Strauss, 1999 an der Komischen Oper Berlin als Eurydice in »Orpheus in der Unterwelt« von J. Offenbach. Zum ersten Mal in Bayreuth 2006.

Nach: Großes Sängerlexikon, Verlag K.G. Saur
 

 



Pitch of voice:
Sopran

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
2006 Götterdämmerung Gutrune



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