Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Alison Browner (1985)
Portraitfoto Alison Browner (1985)

Alison Browner

Sie studierte in Dublin Violinspiel und Musikwissenschaft und sang dort in einem Chor. Sie erhielt 1979 ein Stipendium zur Ausbildung ihrer Stimme an der Hamburger Musikhochschule und trat dem Chor des Norddeutschen Rundfunks bei. Sie studierte seit 1981 auch bei dem berühmten Baß-Bariton Hans Hotter. 1981 erhielt sie ein Anfängerengagement im Opernstudio der Münchner Staatsoper. 1983 hatte sie ihren ersten großen Erfolg als Annius in »La clemenza di Tito« von Mozart bei den Festspielen von Ludwigsburg. 1984 wurde sie an das Staatstheater von Darmstadt verpflichtet; hier erregte sie als Dorabella in »Così fan tutte«, als Charlotte im »Werther« von Massenet und in der schwierigen Koloraturpartie der Angelina in der Rossini-Oper »La Cenerentola« Aufsehen. 1987 folgte sie einem Ruf an das Nationaltheater Mannheim, dessen Mitglied sie bis 1991 blieb. Bereits 1985 sang sie bei den Festspielen von Bayreuth ein Blumenmädchen im »Parsifal«, am Opernhaus von Frankfurt a.M. hörte man sie als Rheintochter im Nibelungenring, 1987 am Staatstheater Wiesbaden als Dorabella, 1988 auch beim Wexford Festival. Sie sang bei den Salzburger Festspielen 1990 die Messagera in Monteverdis »Orfeo« und gastierte im gleichen Jahr an der Covent Garden Oper London, an den Opern von Antwerpen und Gent als Angelina in Rossinis »La Cenerentola«. Beim Wexford Festival hörte man sie 1990 als Aurelio in der Rossini-Oper »L'Assedio di Calais«, in Brüssel 1992 als Rosina im »Barbier von Sevilla«, in Barcelona als Proserpina in »Orfeo« von Monteverdi, 1995 an der Oper von Santiago de Chile als Rosina, in Dublin als Cenerentola. Auf der Bühne sang sie auch den Cherubino in »Figaros Hochzeit« (Antwerpen 1995), den Titelhelden im »Orpheus« von Gluck, die Concepcion in »L'Heure espagnole« von Ravel, die Dido in »Dido and Aeneas« (konzertante Aufführung an der Staatsoper Berlin 1995).Auch im Konzertsaal präsentierte sie ein vielseitiges Repertoire. Seit 1984 verheiratet mit dem Tenor und Gesangpädagogen Wilhelm Gries, der als Stimmbildner den Domchor in Limburg a. d. Lahn leitete.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Mezzosopan

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1985 Parsifal Klingsors Zaubermädchen



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