Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Michael Pabst (1984)
Portraitfoto Michael Pabst (1984)

Michael Pabst

Nachdem er seine Ausbildung in Wien erhalten hatte, war er in den Jahren 1972-80 als Chorsänger an der Wiener Staatsoper tätig. 1979-80 übernahm er als Gast erste Solopartien am Landestheater Salzburg. Sein erstes eigentliches Solistenengagement bestand 1981-84 am Stadttheater Augsburg, wo er 1982 die Titelrolle in der ersten vollständigen Aufführung der Oper »Fierrabras« von Schubert sang. 1984 wurde er an die Volksoper Wien verpflichtet, Anfang der neunziger Jahre auch an die Staatsoper Wien. Zugleich bestand 1989-92 ein Gastvertrag mit dem Opernhaus Köln. Er begann bald mit Gastspielen im Ausland. So gastierte er 1982 und 1986 am Teatro Liceo Barcelona, sang 1984 am Teatro Comunale Bologna und 1984-85 bei den Festspielen von Bayreuth (1. Ritter im »Parsifal«). Bei den Festspielen von Bregenz hörte man ihn 1982, 1988 und 1990 als Erik im »Fliegenden Holländer«. An der Oper von Bordeaux war er 1985 als Bacchus in »Ariadne auf Naxos«, 1988 als Siegfried im Nibelungenring zu Gast; weitere Gastspiele 1985-86 an der Oper von Philadelphia (1985 als Bacchus in »Ariadne auf Naxos«) und in Houston/Texas (1985-86 gleichfalls als Bacchus), 1985 an den Opernhäusern von Zürich und Frankfurt a.M., 1986 am Opernhaus von Toulouse und am Teatro Verdi Triest. 1987 sang er in Kapstadt sowie am Stadttheater von Basel den Walther von Stolzing in den »Meistersingern« 1988 debütierte er an der Mailänder Scala als Erik und sang dort 1989 den Hüon im »Oberon« von Weber. Den Erik sang er auch am Teatro Colón Buenos Aires. Es folgten Gastauftritte an der Oper von Toulon (1989), an der Staatsoper München (1990), am Opernhaus von Genf (1990 als Apollo in »Daphne« von R. Strauss, den er dann auch 1991 in einer konzertanten Aufführung der Oper in Rom sang), an der Oper von Santiago de Chile (1992-93 als Erik), bei den Festspielen von Savonlinna (1992 als Florestan im »Fidelio«) und Edinburgh (1994 gleichfalls als Florestan), am Théâtre de la Monnaie Brüssel (1992 als Siegmund in der »Walküre«), an den Staatsopern von Stuttgart und Hamburg und am Staatstheater Karlsruhe (1991 als Walther von Stolzing). Aus seinem Repertoire sind ergänzend der Max im »Freischütz«, der Lyonel in Flotows »Martha«, der Lohengrin, der Ägisth in »Elektra« von R. Strauss, der italienische Sänger im »Rosenkavalier«, der Elemer in »Arabella«, der Hans in der »Verkauften Braut«, der Sergej in »Lady Macbeth von Mzensk« von Schostakowitsch, der Don Carlos von Verdi, der Barinkay im »Zigeunerbaron«, der Herodes in »Salome« von R. Strauss (Wien 1995), der Tassilo in »Gräfin Mariza« von E. Kálmán und der Prinz Sou-Chong in »Das Land des Lächelns« von F. Lehár zu nennen.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1985 Parsifal 1. Gralsritter
1984 Parsifal 1. Gralsritter



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