Bayreuther Festspiele

<b>René Pape als Fasolt</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998)
René Pape als Fasolt. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998)

René Pape

Er war 1974-81 Mitglied des Dresdner Kreuzchores, mit dem er Tourneen in Europa und Japan unternahm. 1981 begann er sein Gesangstudium an der Carl Maria von Weber-Musikhochschule Dresden, wo er bereits in mehreren Schüleraufführungen mitwirkte. 1987 erfolgte sein Bühnendebüt an der Staatsoper Berlin als Sprecher in der »Zauberflöte« seit 1988 war er reguläres Mitglied dieses Opernhauses. 1987 gewann er den Nationalen Gesangwettbewerb der DDR in Gera und den internationalen Concours von Karlovy Vary (Karlsbad), 1989 die internationalen Wettbewerbe von Helsinki und Gütersloh. Am 14.7.1989 sang er an der Berliner Staatsoper in der Uraufführung der Oper »Graf Mirabeau« von Siegfried Matthus die Partie des Lafayette. 1990 gastierte er an der Oper von Frankfurt a.M. als Banquo in Verdis »Macbeth« und sang bei den Oster- wie den Sommerfestspielen von Salzburg 1990 den Minister im »Fidelio«, 1991 den Sarastro in der »Zauberflöte«; er übernahm in Salzburg auch das Baß-Solo in der Matthäuspassion von J.S. Bach, 1996 den Rocco im »Fidelio«. An der Berliner Staatsoper hörte man ihn 1990 als Figaro in »Figaros Hochzeit« und als Procida in Verdis »Vespri Siciliani«, 1992 als Don Pedro in Meyerbeers »Africaine«, 1993 als Capellio in »I Capuleti ed I Montecchi« von Bellini, 1994 als Krips in »Silvana« von Carl Maria von Weber, 1995 als Ramphis in »Aida«, 1996 als Fafner im Nibelungenring. Am 5.12.1991 sang er im Wiener Stephansdom das Baß-Solo im Mozart-Requien zum 200. Todestag des großen Meisters. 1992 gastierte er in Basel als König Philipp im »Don Carlos« von Verdi, 1995 am Théâtre Châtelet Paris als Rocco im »Fidelio«, 1996 an der Hamburger Staatsoper als Marke im »Tristan«. Gastspiele führten den Künstler an die Wiener Staatsoper, an das Opernhaus von Frankfurt a.M. wie an weitere führende Theater. 1995-96 sang er bei den Festspielen von Bayreuth den Fasolt im »Rheingold«, an der Staatsoper Hamburg den Rocco, an der Berliner Staatsoper den Pogner in den »Meistersingern«, 1996 den Fasolt und den Hunding im Nibelungenring, 1996 am Opernhaus von Bonn den Sarastro. 1995 kam er an die Metropolitan Oper New York, an der er als erste Partien den Sarastro in eer »Zauberflöte« und den Nachtwächter in den »Meistersingern« übernahm. Aus seinem Bühnenrepertoire sind noch zu nennen: der Alfonso in »Così fan tutte«, der König in »Aida«, der Gremin im »Eugen Onegin« und der Galitzky in »Fürst Igor« von Borodin. Neben seinem Wirken auf der Bühne stand eine nicht weniger erfolgreiche Tätigkeit als Konzert- und Oratoriensänger.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Baß-Bariton

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1997 Das Rheingold Fasolt
1996 Das Rheingold Fasolt
1995 Das Rheingold Fasolt
1994 Das Rheingold Fasolt



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