Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Richard Brunner (1989)
Portraitfoto Richard Brunner (1989)
Portraitfoto Richard Brunner (1989) <b>Richard Brunner als Froh</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998) <b>Richard Brunner als Walther von der Vogelweide</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1985 – 1995)

Richard Brunner

Ausbildung am Heidelberg College, an der Kent State University, der Opera School of Toronto und an der Academy of Vocal Arts in Pittsburgh. Er begann seine Bühnenkarriere Mitte der siebziger Jahre und sang zunächst Partien aus dem lyrischen Stimmfach wie den Ramiro in Rossinis »La Cenerentola« (Philadelphia Opera 1978) und den Gérald in »Lakmé« von Delibes. Seit dem Beginn der achtziger Jahre wandte er sich jedoch mehr dem Buffo- und Charakterfach zu und hatte auf diesem Gebiet 1981 an der Cincinnati Opera seinen ersten großen Erfolg als Mime im »Rheingold«. Diese Partie sang er dann auch 1982 an der Oper von Dallas, an der er jetzt regelmäßig auftrat. Er gastierte weiter an den Opernhäusern von New Orleans, Pittsburgh, Newark, Milwaukee und bei der Michigan Opera. Er begann dann eine zweite Karriere in Europa, zuerst in der Saison 1987-88 an der Oper von Nizza und am Théâtre Châtelet Paris als Froh im »Rheingold«, beim Festival von Spoleto 1988 als Stewa in Janáceks »Jenufa« und im gleichen Jahr am Teatro Verdi Triest als Hermann in »Pique Dame« von Tschaikowsky. 1989 war er wieder in Nizza zu Gast, 1990 an den Theatern von St. Gallen und Graz (als José in »Carmen«). Bei den Bayreuther Festspielen übernahm er 1989-92 die Rolle eines der Gralsritter im »Parsifal«, 1992-93 und 1995 den Walther von der Vogelweide im »Tannhäuser«, 1994-96 den Froh im »Rheingold«. 1991 gastierte er bei der Scottish Opera Glasgow als Florestan im »Fidelio«. Seit 1991 war er an der Staatsoper von Wien engagiert und sang dort u.a. den Narraboth in »Salome« und den Elemer in »Arabella« von R. Strauss sowie den Cassio in Verdis »Othello«. 1992 Gastspiel in Denver als Walther von Stolzing in den »Meistersingern«. Von seinen Bühnenpartien seien noch der Monostatos in der »Zauberflöte«, der Spoletta in »Tosca«, der Pang in Puccinis »Turandot«, der Steuermann im »Fliegenden Holländer«, der Melot im »Tristan«, der Donner im »Rheingold« (Staatsoper München 1996), der Beppe im »Bajazzo«, der Sellem in »The Rake's Progress« von Strawinsky und der Eisenstein in der »Fledermaus« genannt. 1995 wirkte er am Theater an der Wien in der Uraufführung der Oper »Die Wände« von Adriana Hölszky mit. Zahlreiche Auftritte als Konzert- und Oratoriensänger (»Lied von der Erde« von G. Mahler).

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1998 Parsifal 1. Gralsritter
1998 Das Rheingold Froh
1997 Parsifal 1. Gralsritter
1997 Das Rheingold Froh
1996 Parsifal 1. Gralsritter
1996 Das Rheingold Froh
1995 Parsifal 1. Gralsritter
1995 Das Rheingold Froh
1995 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1994 Parsifal 1. Gralsritter
1994 Das Rheingold Froh
1993 Parsifal 1. Gralsritter
1993 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1992 Parsifal 1. Gralsritter
1992 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1991 Parsifal 1. Gralsritter
1990 Parsifal 1. Gralsritter
1989 Parsifal 1. Gralsritter



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