Bayreuther Festspiele

<p>© Monika Rittershaus</p>

© Monika Rittershaus

<p>© Monika Rittershaus</p> Portraitfoto Alexander Marco-Buhrmester (2006) Portraitfoto Alexander Marco-Buhrmester (2001)
<b>Alexander Marco-Buhrmester als Gunther</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – ) <b>Alexander Marco-Buhrmester als Amfortas</b>. Parsifal (Inszenierung von Christoph Schlingensief 2004 – 2007) <b>Alexander Marco-Buhrmester als Melot</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Christoph Marthaler 2005 – )
<b>Alexander Marco-Buhrmester als Amfortas</b>. Parsifal (Inszenierung von Christoph Schlingensief 2004 – 2007) <b>Alexander Marco-Buhrmester als 4. Edler</b>. Lohengrin (Inszenierung von Keith Warner 1999 - 2005) <b>Alexander Marco-Buhrmester als Reinmar von Zweter</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Philippe Arlaud 2002 – 2007)
<b>Alexander Marco-Buhrmester als Fritz Kothner</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1996 – 2002) <b>Alexander Marco-Burhmester als Konrad Nachtigall</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1996 – 2002)

Alejandro Marco-Buhrmester

Der in Basel (Schweiz) geborene Bariton Alejandro Marco-Buhrmester begann 1984 sein Gesangsstudium am Konservatorium für Musik und Theater der Stadt Bern und gewann schon ein Jahr später und auch in den darauffolgenden beiden Jahren den Studienpreis Gesang des MGB der Stadt Zürich.

1987 wechselte er an das Opernstudio der Musik-Akademie in Basel und erhielt gleichzeitig sein erstes Engagement am Stadttheater Biel, wo er als Marcello in La bohème unter der Leitung von Jun Märkl debütierte.

Es folgten Festengagements an das Aalto-Theater Essen (1989 - 1992) und an das Theater Dortmund (1992 - 1995), wo er alle wichtigen Partien seines Faches, wie Papageno, Guglielmo, Jeletzky (an der Seite von Martha Mödl), Danilo, Marcello, Sharpless, u.m. sang. 1995 holte ihn dann Harry Kupfer ins Ensemble der Komische Oper Berlin, wo er bis 1999 im festen Engagement und danach bis 2005 als Gast Partien wie Dr. Falke, Harlekin, Dandini, Barbier u.v.m. verkörperte.

Seit 1999 ist Alejandro Marco-Buhrmester freischaffend. Seit der Zeit ist er in vielen Partien am Theater Bielefeld zu hören gewesen, u.a. als Lindorf/Coppélius/Miracle/Dapertutto (Les contes d'Hoffmann), Conte di Luna (Il Trovatore, Enrico (Lucia di Lammermoror), Nabucco, oder Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), aber auch in Musicals wie Kis me, Kate als Fred/ Petrucchio, als Galileo Galilei in der Uraufführung von William Wart Murta's  Starry messenger , oder als Tony in der West Side Story.

Er gastierte u.a. am Staatstheater Saarbrücken, am Staatstheater Wiesbaden, am Theater Mannheim, an der Oper der Stadt Bonn, an der Deutschen Oper Berlin, bei den Internationalen Festtagen in Luzern, beim Bergen Festival (Norwegen), an der Oper in Riga, und an der Oper Frankfurt.

2003 arbeitete der Bariton als Cover für Thomas Hampson in der Partie des Germont, die er später dort selbst übernahm, erstmals mit Daniel Barenboim und Peter Mussbach an der Staatsoper Unter den Linden zusammen, und wurde darüber hinaus für die nächste Saison als Kothner in die Meistersinger von Nürnberg und für ein Konzert (Lyrische Sinfonie von Alexander Zemlinsky) mit der Staatskapelle unter der Leitung von Fabio Luisi eingeladen.

Er debütierte in Bayreuth 2001 in den  Meistersinger von Nürnberg, der letzten Inszenierung Wolfgang Wagners unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. 2002 sang er dort, ebenfalls unter Christian Thielemann, in Tannhäuser,  2004 dann die Rolle des Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal unter Pierre Boulez. 2006 gab er in Bayreuth sein Debut als Gunther in der Götterdämmerung, wieder unter der Leitung von Christian Thielemann. Ferner hörte man Herrn Marco-Buhrmester an der Pariser Opéra Bastille im Frühjahr 2005 als Melot in Peter Sellars' Inszenierung von Tristan und Isolde unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen und ein halbes Jahr später dann in der gleichen Inszenierung als Kurwenal unter Valery Gergiev.

2007 gab er in Toronto sein Nordamerika - Debüt als Miller in Verdis Lusia Miller. Die Saison 2011/12 begann für den gefragten Heldenbariton mit einer Produktion Tristan und Isolde unter der Leitung von Petrenko / Decker bei der Ruhrtriennale (Kurwenal), anschließend debütierte er als Orest / Elektra in Rom.

 



Stimmlage:
Bariton

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2013 Götterdämmerung Gunther
2006 Parsifal Amfortas
2006 Götterdämmerung Gunther
2005 Parsifal Amfortas
2005 Tristan und Isolde Melot
2004 Tannhäuser Reinmar von Zweter
2004 Parsifal Amfortas
2003 Lohengrin 4. Edler
2003 Tannhäuser Reinmar von Zweter
2002 Die Meistersinger von Nürnberg Fritz Kothner, Bäcker
2002 Tannhäuser Reinmar von Zweter
2001 Die Meistersinger von Nürnberg Konrad Nachtigal, Spengler



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