Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Falk Struckmann (2006)
Portraitfoto Falk Struckmann (2006)
Portraitfoto Falk Struckmann (2006) Portraitfoto Falk Struckmann (1994) <b>Falk Struckmann als Wotan in »Die Walküre«</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – )
<b>Falk Struckmann als Wotan in »Das Rheingold«</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – ) <b>Falk Struckmann als Der Wanderer</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – ) <b>Falk Struckmann als Amfortas</b>. Parsifal (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1989 – 2001)
<b>Falk Struckmann als Gunther</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998) <b>Falk Struckmann als Donner</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998) <b>Falk Struckmann als Kurwenal</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Heiner Müller 1993 - 1999)

Falk Struckmann

Er studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Musikhochschule von Stuttgart. Nach Abschluß dieses Studiums war er in den Jahren 1985-89 am Landestheater von Kiel engagiert. 1989 wurde er an das Stadttheater von Basel verpflichtet, wo er bald als Heldenbariton großes Aufsehen erregte, u.a. 1991 als Blaubart in »Herzog Blaubarts Burg« von B. Bartók. Es kam nun zur Entwicklung einer großen internationalen Karriere. 1991 gastierte er an der Oper von Antwerpen als Scarpia in »Tosca«, im gleichen Jahr am Théâtre de la Monnaie Brüssel als Donner im »Rheingold«. 1992 sang er an der Staatsoper von München den Fliegenden Holländer, in den Aufführungen des Nibelungenrings in der Salle Pleyel in Paris den Gunther in der »Götterdämmerung«. Am Opernhaus von Toulouse hörte man ihn 1992 als Orest in »Elektra« von R. Strauss, in Berlin als Solisten in der 9. Sinfonie von Beethoven, 1993 in Bonn als Kaspar im »Freischütz«, im gleichen Jahr am Opernhaus von Leipzig als Titelhelden in »Herzog Blaubarts Burg« von B. Bartók. Bei den Festspielen von Bayreuth sang er 1993-96 den Kurwenal im »Tristan«, 1994-96 den Donner im »Rheingold« und den Gunther in der »Götterdämmerung«. Er trat als Gast an der Staatsoper von Wien (u.a. 1995 als Wozzeck von A. Berg und 1996 als Wotan in der »Walküre«), in Lyon und Prag auf. 1994 kam er an den Staatsopern von Berlin und Hamburg als Wanderer im »Siegfried« zu wichtigen Erfolgen, 1995 am Théâtre Châtelet Paris als Pizarro im »Fidelio«, 1996 als Orest in »Elektra« von R. Strauss, 1996 an der Staatsoper Berlin als Fliegender Holländer und als Telramund im »Lohengrin«, als Wotan wie als Wanderer im Ring-Zyklus. Als große Partien sind aus seinem umfangreichen Bühnenrepertoire noch der Pizarro im »Fidelio« (1993 Grand Théâtre Genf, 1995 Staatstheater Braunschweig), der Amfortas im »Parsifal«, der Germont-père in »La Traviata« neben weiteren Aufgaben in Opern von Monteverdi, Mozart, Donizetti, Lortzing, Verdi, Puccini, Wagner, Richard Strauss und Alban Berg zu nennen. Große Karriere auch im Konzertsaal.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Bariton

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2006 Siegfried Der Wanderer
2006 Die Walküre Wotan
2006 Das Rheingold Wotan
1999 Parsifal Amfortas
1999 Tristan und Isolde Kurwenal
1998 Parsifal Amfortas
1998 Götterdämmerung Gunther
1997 Parsifal Amfortas
1997 Götterdämmerung Gunther
1997 Tristan und Isolde Kurwenal
1996 Götterdämmerung Gunther
1996 Das Rheingold Donner
1996 Tristan und Isolde Kurwenal
1995 Götterdämmerung Gunther
1995 Das Rheingold Donner
1995 Tristan und Isolde Kurwenal
1994 Götterdämmerung Gunther
1994 Das Rheingold Donner
1994 Tristan und Isolde Kurwenal
1993 Tristan und Isolde Kurwenal



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