Bayreuther Festspiele

<p>Irene Theorin</p> Portraitfoto Irene Theorin (2006)
Portraitfoto Irene Theorin (2000) <p>Iréne Theorin als Isolde. Tristan und Isolde (Inszenierung von Christoph Marthaler, 2005)</p> <b>Irene Theorin als Helmwige</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – )
<b>Irene Theorin als 3. Norn</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 – )

Iréne Theorin

Die schwedische Sopranistin Iréne Theorin erhielt ihre Ausbildung in Göteborg und Kopenhagen.  Zu ihren Lehrern zählten Susanna Eken, Birgit Nilsson, Ingrid Bjoner und Oren Brown. Zahlreiche Stipendien ermöglichten es der Künstlerin, mit Geoffrey Parsons, Anthony Rolfe Johnson und Dame Janet Baker zu arbeiten.

Ihr Bühnendebüt gab sie als Donna Anna (Don Giovanni) an der Königlichen Oper in Kopenhagen, wo sie als Mitglied des Ensembles in den folgenden Jahren in zahlreichen Partien zu hören war, u. a. als Giuseppe Verdis Leonora (La forza del destino), Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo), Desdemona (Otello) und Aida; Richard Wagners Elsa (Lohengrin), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Senta (Der fliegende Holländer) und Sieglinde (Die Walküre) sowie als Giacomo Puccinis Tosca. An der Königlichen Oper in Stockholm war sie als Nedda (Pagliacci) und Freia (Das Rheingold) zu Gast; bei den Bayreuther Festspielen debütierte sie im Jahr 2000 als Ortlinde (Die Walküre), beim Maggio Musicale Fiorentino 2001 als Meroe in Othmar Schoecks Penthesilea.

2005 sang sie erstmals mit großem Erfolg eine ihrer Glanzpartien, die Turandot,  in Kopenhagen und war in dieser Partie seither in Tokyo, Dresden, London, Tel Aviv (mit Zubin Mehta) und Guangzhou (mit Lorin Maazel) zu hören. Geplant sind zudem Vorstellungen in San Francisco, München, London und New York. Die Brünnhilde im kompletten Ring des Nibelungen verkörperte sie in Kopenhagen, Köln, Dresden sowie in Berlin (Walküre), London (Siegfried), New York (Walküre, Siegfried), in Washington und Tokyo (Siegfried, Götterdämmerung). Iréne Theorin ist zudem eine der gefragtesten Isolden unserer Zeit, die sie u.a. in Brüssel, Essen, Rotterdam (mit Valery Gergiev), Kopenhagen und Tokyo sowie mit großem Erfolg bei den Bayreuther Festspielen seit 2008 singt. 2009 kehrte sie mit der Titelpartie in Ariadne auf Naxos nach Washington zurück, für die sie begeisterte Kritiken erhielt:

2010 debütierte sie als Elektra bei den Salzburger Festspielen. Ein DVD-Mitschnitt der Salzburger Produktion ist bei Arthaus 2011 erschienen, außerdem  ist  der Kopenhagener RING auf einer preisgekrönten DVD bei Decca erhältlich. Iréne Theorin  erhielt für ihre Darbietung der Brünnhilde fulminante Kritiken. Weitere Engagements schließen ein: Brünnhilde im RING unter Daniel Barenboim (Berlin, Mailand), Venus (Wien), Elektra (Stockholm, Paris) sowie Brünnhilde im RING (Barcelona).

Iréne Theorin ist zudem eine gefragte Konzertsängerin und hat u.a. mit Roberto Abbado, Daniel Barenboim, Gerd Albrecht, Christoph Eschenbach, Rafael Frühbeck de Burgos, Daniele Gatti, Sir Edward Jones, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Kazushi Ono, Peter Schneider oder Marcello Viotti gearbeitet.

 



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2012 Tristan und Isolde Isolde
2011 Tristan und Isolde Isolde
2009 Tristan und Isolde Isolde
2008 Tristan und Isolde Isolde
2006 Götterdämmerung 3. Norn
2006 Die Walküre Helmwige
2004 Die Walküre Helmwige
2003 Die Walküre Helmwige
2002 Die Walküre Helmwige
2001 Die Walküre Ortlinde
2000 Die Walküre Ortlinde



Bayreuther Festspiele GmbH - Festspielhügel 1-2 - 95445 Bayreuth
HAUPTSPONSOR:
Audi
s