Bayreuther Festspiele

<p>Simone Schröder</p>

Simone Schröder

<p>Simone Schröder</p> Portraitfoto Simone Schröder (2000) <b>Simone Schröder als Schwertleite</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 - )
<b>Simone Schröder als 1. Norn</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Tankred Dorst 2006 - ) <b>Simone Schröder als Schwertleite</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Jürgen Flimm 2000 – 2004) <b>Simone Schröder als Erda</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Jürgen Flimm 2000 – 2004)
<b>Simone Schröder als 1. Norn</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Jürgen Flimm 2000 – 2004)

Simone Schröder

Simone Schröder erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und bei den Prof. Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie des Francesco Vinas Wettbewerbs in Barcelona und des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg.

An der Staatsoper Unter den Linden Berlin debütierte sie in der Spielzeit 1997/98 als Page in Salome unter Daniel Barenboim und ist dem Haus als Gastsängerin verbunden. Neben zahlreichen Partien in den Musikdramen Richard Wagners war sie an der Staatsoper in Berlin unter anderem als Suzuki in Madama Buttefly, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff, Emilia in Otello, Marcellina in Mozarts Le nozze di Figaro sowie als 3. Dame in Die Zauberflöte und Larina in Eugen Onegin zu erleben.

Im April 2013 verkörperte sie unter der musikalischen Leitung von Daniel Harding die Partie der Mary in Wagners Der fliegende Holländer in einer Neuinszenierung von Philipp Stölzl.

Seit 1996 verbindet Simone Schröder eine enge Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen. Zunächst sang sie Partien wie Blumenmädchen, 1. und 2. Knappe und das Altsolo in Parsifal. Von 2002 bis 2004 war sie als Erda in Das Rheingold und Siegfried, als Grimgerde in Die Walküre sowie als Erste Norn in der Götterdämmerung unter der Leitung von Adam Fischer zu erleben. In der von Christian Thielemann musikalisch geleiteten Ring-Inszenierung übernahm sie die Partien der Floßhilde, Schwertleite und 1. Norn. Darüber war sie bei den Bayreuther Festspielen mehrfach als Cover verpflichtet, zuletzt für die Partie der Brangäne in Tristan und Isolde.

Als Erda in Rheingold und Siegfried war sie 2008/2009 am New National Theatre in Tokio unter der Leitung von Dan Ettinger zu hören, 2011/2012 gastierte sie als Rheingold-Erda unter der Leitung Ettingers am Nationaltheater Mannheim. Zuletzt debütierte sie mit großem Erfolg als Fricka unter dem Dirigat von Roberto Paternostro am Teatro Colón in Buenos Aires, sang die 3. Magd in Elektra unter Christian Thielemann an der Semperoper Dresden und in der Berliner Philharmonie und gastierte im Juni 2014 als Wigelis in Strauss' Feuersnot unter Stefan Klingele erneut in Dresden. Im Sommer 2015 wird die Künstlerin erneut bei den Bayreuther Festspielen gastieren.

Weitere Stationen führten Simone Schröder an das Teatro alla Scala di Milano, die Washington Opera, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, zu den Musikfestspielen der Kanarischen Inseln, nach Japan, Singapur und Dänemark.

Sie arbeitete mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Michael Boder, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Dan Ettinger, Adam Fischer, Michael Gielen, Daniel Harding, Fabio Luisi, Kent Nagano, Giuseppe Sinopoli und Christian Thielemann.

Auch auf den Konzertpodien ist Simone Schröder eine gefragte Solistin. Ihr Repertore reicht von den Oratorien Repertoire von Johann Sebastian Bachs Oratorien über Giuseppe Verdis Messa da Requiem bis zu den zentralen Werken des frühen 20. Jahrhunderts.

Für das Label BMG/Harmonia Mundi spielte sie 2004 mit der Capella Coloniensis und dem Dirigenten Bruno Weil die Partie der Mary in der Urfassung von Wagners Der fliegende Holländer ein. Unter der Leitung von Pierre Boulez entstand im Mai 2007 eine Aufnahme von Mahlers achter Sinfonie (Sinfonie der Tausend) für die Deutsche Grammophon, bei der Simone Schröder das Altsolo und die Mater Aegyptica sang. 2010 erschien bei FARAO eine Aufnahme von Robert
Schumanns Der Königssohn und Felix Mendelssohn Bartholdys Die erste Walpurgisnacht mit dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung von Kent Nagano.



Stimmlage:
Alt

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2016 Die Walküre Siegrune
2015 Die Walküre Grimgerde
2012 Parsifal Altsolo
2011 Parsifal Altsolo
2010 Parsifal Altsolo
2010 Götterdämmerung 1. Norn
2010 Götterdämmerung Floßhilde
2010 Die Walküre Schwertleite
2010 Das Rheingold Floßhilde
2009 Parsifal Altsolo
2009 Götterdämmerung 1. Norn
2009 Götterdämmerung Floßhilde
2009 Die Walküre Schwertleite
2009 Das Rheingold Floßhilde
2008 Parsifal Altsolo
2008 Götterdämmerung 1. Norn
2008 Götterdämmerung Floßhilde
2008 Die Walküre Schwertleite
2008 Das Rheingold Floßhilde
2007 Parsifal Altsolo
2007 Götterdämmerung 1. Norn
2007 Die Walküre Schwertleite
2006 Parsifal Altsolo
2005 Parsifal Altsolo
2004 Götterdämmerung 1. Norn
2004 Siegfried Erda
2004 Die Walküre Schwertleite
2004 Das Rheingold Erda
2004 Parsifal Altsolo
2003 Götterdämmerung 1. Norn
2003 Siegfried Erda
2003 Die Walküre Grimgerde
2003 Das Rheingold Erda
2002 Siegfried Erda
2002 Götterdämmerung 1. Norn
2002 Die Walküre Grimgerde
2002 Das Rheingold Erda
2001 Parsifal 1. Knappe
2001 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2001 Parsifal Altsolo
2000 Parsifal 1. Knappe
2000 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2000 Parsifal Altsolo
1999 Parsifal 1. Knappe
1999 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1999 Parsifal Altsolo
1998 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1997 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1996 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
1995 Tannhäuser 3. Edelknabe
1993 Tannhäuser 3. Edelknabe
1992 Tannhäuser 3. Edelknabe



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