Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Berit Lindholm
Portraitfoto Berit Lindholm
Portraitfoto Berit Lindholm <b>Berit Lindholm als Brünnhilde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wieland Wagner 1965 – 1969) <b>Berit Lindholm als Venus</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Wieland Wagner 1961 – 1967)
<b> Berit Lindholm als Brünnhilde.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1970 - 1975)

Berit Lindholm

Eigentlicher Name Berit Maria Jonsson; sie trat schon ganz jung in einer Schüleraufführung einer Oper von Gluck auf, legte aber zunächst ihr Examen als Volksschullehrerin ab. Dann besuchte sie die Königliche Schwedische Opernschule in Stockholm, wo sie Schülerin von Britta von Vegesack und von Käthe Sundström war. Sie debütierte im Mai 1963 an der Stockholmer Oper als Gräfin in »Figaros Hochzeit«. Sie sang dort bis 1972 Partien wie die Elisabeth im »Tannhäuser«, die Aida, die Tosca, die Leonore im »Fidelio«, 1965 als Partnerin der berühmten schwedischen Sängerin Birgit Nilsson die Chrysothemis in »Elektra« von R. Strauss. Birgit Nilsson empfahl sie an die Staatsoper Wien, an der sie 1966 mit großem Erfolg gastierte. Im gleichen Jahr sang sie an der Covent Garden Oper London die Chrysothemis. Sie wurde jetzt eine der bedeutendsten Wagner-Sängerinnen ihrer Generation. 1967 übernahm sie als Antrittsrolle an der Münchner Staatsoper die Brünnhilde in der »Walküre«, 1967 am Opernhaus von Zürich die Kundry im »Parsifal«. 1967 erschien sie erstmalig bei den Bayreuther Festspielen, und zwar als Venus im »Tannhäuser«, 1968-69 als dritte Norn und 1968-71 und 1973 als Brünnhilde im Ring-Zyklus. 1972 sang sie am Teatro Liceo Barcelona sowie an der Grand Opéra Paris, 1974 in Amsterdam, 1973-74 an der Covent Garden Oper London (und bereits 1967 in Stockholm) die Isolde im »Tristan«. 1973-74 und seit 1977 war sie an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg engagiert. 1975 Debüt an der Metropolitan Oper New York als Brünnhilde in der »Walküre«, doch sang sie dort nur während einer Spielzeit. 1983 hörte man sie in Düsseldorf wie an der Oper von Marseille als Elektra von R. Strauss, 1985 am Stadttheater von Duisburg in der Uraufführung der Oper »Die Wiedertäufer« von Alexander Goehr. 1991 gastierte sie in Bremen als Färberin in der »Frau ohne Schatten« von R. Strauss; 1991 nahm sie in Stockholm an der Uraufführung der Oper »Backenterna« von Daniel Börtz teil. 1976 wurde sie zur schwedischen Hofsängerin ernannt, 1984 wurde sie Mitglied der Schwedischen Musikakademie Stockholm, 1988 mit dem Orden »Litteris et artibus« ausgezeichnet.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1973 Götterdämmerung Brünnhilde
1973 Die Walküre Brünnhilde
1971 Götterdämmerung Brünnhilde
1971 Siegfried Brünnhilde
1971 Die Walküre Brünnhilde
1970 Götterdämmerung Brünnhilde
1970 Siegfried Brünnhilde
1970 Die Walküre Brünnhilde
1969 Siegfried Brünnhilde
1969 Götterdämmerung 3. Norn
1969 Die Walküre Brünnhilde
1968 Siegfried Brünnhilde
1968 Götterdämmerung 3. Norn
1968 Die Walküre Brünnhilde
1967 Tannhäuser Venus



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