Bayreuther Festspiele

Bele Kumberger

2015 gab Bele Kumberger ihr Debüt beim City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons, im Oktober 2015 stellte sie sich als Tytania in einer Neuproduktion von Brittens A Midsummer Night’s Dream am Musiktheater im Revier unter der Leitung von Julia Jones vor. Im Sommer 2016 debütierte sie in der Neuproduktion des Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. Bereits 2013 war sie in der Parsifal-Produktion der Salzburger Osterfestspiele mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann sowie beim Beijing Music Festival zu erleben.

In Straubing geboren erhielt die Sopranistin 2000 ihren ersten Gesangunterricht bei Margret Fierlbeck, von 2001 bis 2005 im Rahmen eines Stipendiums der „Bayerischen Singakademie“ bei Manuela Dill in München. 2005 nahm sie ihr Studium bei Anneliese Fried an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin auf, besuchte die Liedklasse bei Wolfram Rieger und studierte dort ab 2011 bei Christine Schäfer, zudem arbeitet sie mit Dagmar Schellenberger. Meisterkurse bei Regisseur Willy Decker, Liedbegleiter Irwin Gage, Barockspezialist Wolfgang Katschner und Bassbariton Thomas Quasthoff ergänzten ihre Ausbildung.

2005 erhielt Bele Kumberger den Kulturförderpreis Straubing. 2008 war sie Finalistin im Juniorwettbewerb des „Bundeswettbewerb Gesang für Oper, Operette und Konzert“ und 2009 auch beim Mozart-Wettbewerb. Bele Kumberger nahm am 3. Encuentro de Música Religiosa de Caja Canarias auf Fuerteventura teil. Sie ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now-Stiftung und der Jütting-Stiftung.

Auf die Pamina in Mozarts Die Zauberflöte in München folgten 2011 und 2012 Orffs Die Kluge bei den Carl Orff-Festspielen Andechs. Als Hartwige und als Titelrollen-Cover war sie in der Neuproduktion von Wolf-Ferraris Aschenputtel war sie an der Staatsoper Unter den Linden Berlin zu Gast. 2012 sag Bele Kumberger die Titelpartie in Hindemiths Tuttifäntchen in Berlin, 2013 die Wendy in Bernsteins Peter Pan mit den Bamberger Symphonikern. Im selben Jahr folgte ihr Debüt am Staatstheater Braunschweig, 2014 bei den Seefestspielen Mörbisch.

Bele Kumberger gestaltete Dido in Purcells Dido and Aeneas in der kleinen Arena des Tempodrom Berlin, Soledad in Ruperto Chapís La Revolosa sowie Cantadora in Thomás Bretóns La Verbena de la Paloma im Hebbel-Theater Berlin sowie Titania in Purcells The Fairy Queen beim Oberbayerischen Musiksommer im Herzogschloss Straubing. 2009 gab sie ihr Debüt als Poppea in Monteverdis L’incoronazione di Poppea in Berlin. 2010 gestaltete Bele Kumberger die Ariene in Scarlattis Penelope la casta in der Reihe Alte Musik beim WDR in Köln, die anschließend auf CD aufgenommen wurde.

Als Konzertsängerin erarbeitet sich Bele Kumberger Werke wie Bachs Johannes-Passion, Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium, Beethovens Messe in C-Dur op. 86, Haydns Die Schöpfung, Mozarts Missa brevis KV 275 / KV 272b, Requiem, Jemina in Schuberts Lazarus sowie Vivaldis Gloria und Magnificat. Darüber hinaus gibt sie regelmäßig Liederabende gemeinsam mit Jonathan Ware.

Ihre Diskographie umfasst Hindemiths Tuttifäntchen (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / cpo), Bocks Anatevka (OEHMS), Wagners Parsifal (Staatskapelle Dresden / Deutsche Grammophon).

Bele Kumberger trat mit Klangkörpern wie den Bamberger Symphonikern, der Batzdorfer Hofkapelle, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Lautten Compagney Berlin, dem Niederbayerischen Kammerorchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Staatskapelle Berlin und der Staatskapelle Halle auf und arbeitete mit Dirigenten wie Andris Nelsons und Christian Thielemann.



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2017 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2016 Parsifal Klingsors Zaubermädchen



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