Bayreuther Festspiele

<p>Wilhelm Schwinghammer Porträt</p>

Wilhelm Schwinghammer Porträt

Wilhelm Schwinghammer

Der in Bayern geborene Bassist begann seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, wo er im weltberühmten Chor mitwirkte. An der Universität der Künste Berlin studierte er anschließend bei KS Harald Stamm Gesang. Meisterkurse unter anderem bei KS Kurt Moll und KS Marjana Lipovsek rundeten seine Ausbildung ab.

Er war Finalist beim 33. Deutschen Bundeswettbewerb in Berlin 2004 und  gewann beim ARD Musikwettbewerb 2009 in München im Fach Gesang  den 2. Preis und den Publikumspreis.

Im Rahmen des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper (2003) sang er unter anderem in Giulio Cesare, Die Zauberflöte, La Traviata, Zar und Zimmermann, Die Meistersinger von Nürnberg und Eugen Onegin. Bei der Wiederaufnahme der Parsifal-Inszenierung von Robert Wilson sowie in John Neumeiers Jubiläumsballett (2004) wirkte Wilhelm Schwinghammer als Bassist ebenfalls mit. In der Spielzeit 2005/06 kamen weitere Rollen hinzu, so in Tristan und Isolde (Steuermann) Tosca (Angelotti), Alcina (Melisso), La Fille du Régiment (Korporal) sowie in Tri Sestri (Kulygin).

Bei der Eröffnungspremiere der Jubiläumsspielzeit des Theaters der Landeshauptstadt Kiel, die live im Radio übertragen wurde, sang Wilhelm Schwinghammer den Rocco (Fidelio), am Landestheater Flensburg den Sarastro in der Premiere von Die Zauberflöte, ebenso an der Hamburgischen Staatsoper die Bass-Partie im John Neumeier-Ballett Weihnachtsoratorium. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen (2005) folgte an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazón mit der Partie des jungen Dr. Grenvil in La Traviata.

Mit Beginn der Spielzeit 2006/07 wurde Wilhelm Schwinghammer ins Ensemble der Hamburgischen Staatsoper übernommen: Zu seinem Repertoire gehören seitdem unter anderem die Partien des Leporello (Don Giovanni), Colline (La Bohème), Il re (Aida), Sarastro (Die Zauberflöte), Figaro  (Le Nozze di Figaro), Fasolt (Das Rheingold), Fafner (Siegfried), Daland (Der Fliegende Holländer),  Titurel (Parsifal), Stefano Colonna (Rienzi), Eremit (Der Freischütz), Lodovico (Otello), Don Basilio (Il Barbiere di Siviglia), Sparafucile (Rigoletto), Theseus in Brittens (A Midsummer Night’s Dream) und Pietro (Simon Boccanegra).

2011 kehrte Wilhelm Schwinghammer zu den Osterfestspielen für die Salome unter Sir Simon Rattle (Inszenierung Stefan Herheim) nach Salzburg zurück - konzertante Aufführungen fanden zuvor in der Berliner Philharmonie statt.
2012 sang er im konzertanten Wagner-Zyklus des RSB Berlin unter Marek Janowski im Tannhäuser den Biterolf  (incl. CD- Aufnahme). In Hamburg war er letzte Saison u.a. als Figaro, Frank , Sarastro, Fasolt, Fafner, Daland, und Leporello (Premiere) zu erleben.

Als vielseitiger Lied- und Konzertsänger tritt Wilhelm Schwinghammer ebenfalls in Erscheinung und arbeitet im Opern- und Konzertbereich mit namenhaften Dirigenten wie  Simone Young, Daniel Barenboim, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Nicola Luisotti, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Stefan Soltesz, Manfred Honeck, Sir Neville Marriner, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Hans-Christoph Rademann, u.a.
 
Als König Heinrich (Lohengrin) debütierte er im Sommer 2012 bei den Bayreuther Festspielen und  gastierte im Rahmen eines Gastspieles der Bayreuther Festspiele im Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Im Sommer 2013 kehrt er als König Heinrich zu den Bayreuther Festspielen zurück.
 
2013 folgt sein Rollendebüt als König Marke in der Neuproduktion von Tristan und Isolde an der National Opera von Washington.



Stimmlage:
Bass

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Das Rheingold Fasolt
2014 Lohengrin Heinrich der Vogler
2013 Lohengrin Heinrich der Vogler
2012 Lohengrin Heinrich der Vogler



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