Bayreuther Festspiele

<p><strong>Klaus Florian Vogt</strong><br />© Alex Lipp</p>

Klaus Florian Vogt
© Alex Lipp

<p><strong>Klaus Florian Vogt</strong><br />© Alex Lipp</p> <p>Klaus Florian Vogt</p> <p><strong>Klaus Florian Vogt als Walther von Stolzing.</strong> Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Katharina Wagner 2010)</p>
<b>Klaus Florian Vogt als Walther von Stolzing</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Katharina Wagner 2007 - )

Klaus Florian Vogt

Der gebürtige Holsteiner studierte zunächst Horn an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg und war nach seiner Diplomprüfung bis 1997 als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Günter Binge und war in der Spielzeit 1997/98 zunächst am Landestheater Flensburg engagiert.

1998 wechselte er an die Dresdner Semperoper, wo er u.a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli und Sir Colin Davis zusammen arbeitete. Sein Repertoire erweiterte er dort in Richtung jugendlich dramatisches Fach, mit Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Hans (Die verkaufte Braut) und Matteo (Arabella). Seit seinem aufsehenerregenden Debüt am Erfurter Theater in der Titelrolle von Lohengrin gastierte er mit dieser Partie inzwischen in der ganzen Welt.

Seit 2003 ist Klaus Florian Vogt als freischaffender Künstler tätig.

Zwischen 2004 und 2005 hat er sein Repertoire gleich um vier Rollendebüts erweitert, nämlich in Hamburg Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) Parsifal (Parsifal) und Erik (Der fliegende Holländer), und in Dresden Loge (Das Rheingold).

2005 war er in Köln als Florestan in Fidelio und in Amsterdam als Paul (Die tote Stadt von Korngold) zu hören, gefolgt von Lohengrin und Matteo in Dresden. Im Herbst gab er sein Japan-Debüt als Hoffmann in Tokyo.

Im Mai 2006 dann das Amerika-Debüt als Lohengrin an der Metropolitan Opera New York. Es folgte Neuinszenierungen von Lohengrin in der Regie von Nikolaus Lehnhoff bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden unter Kent Nagano und an der Kölner Oper (Regie: Klaus Maria Brandauer; musikalische Leitung: Markus Stenz) und dann am Theater Genf eine Neuinszenierung der Meistersinger als Stolzing. 2007 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala mit Lohengrin. Es folgte eine Neuproduktion Chowanschtschina (als Andrej) in München an der Bayerischen Staatsoper. Für seine Leistung wurde er für den Deutscher Theaterpreis als "Bester Sängerdarsteller im deutschen Musiktheater" nominiert.

Im Sommer 2007 erfolgte sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. In der Regie von Katharina Wagner sang er den Walther von Stolzing in der Neuproduktion der Meistersinger; auch bei den Festspielen 2008 war er wieder als Stolzing zu erleben. Im Herbst 2007 Debüt in Los Angeles als Florestan in der Neuproduktion von Fidelio (Dirigat: James Conlon). Im Frühjahr 2008 Debüt an der Wiener Staatsoper als Erik und Lohengrin und Paul (Die tote Stadt). Im Herbst folgten eine Neuproduktion Frau ohne Schatten (Kaiser) in Amsterdam sowie Ariadne in Bilbao. Anschließend sang er Wiederaufnahmen von Lohengrin in Köln und Dresden und in Webers Euryanthe ebenfalls in Dresden.

Im April 2009 Debüt an der Staatsoper Berlin mit einer Neuinszenierung Lohengrin (Dirigat: Barenboim; Regie: Herheim). Im September Wiederaufnahme von Lohengrin in Hamburg und im November/Dezember 2009 eine Neuproduktion von Die tote Stadt in Frankfurt. 2010 in Madrid eine Neuproduktion von Die tote Stadt, an der Deutschen Oper Berlin Meistersinger, Der fliegende Holländer Paris (Opéra Bastille), an der Bayerischen Staatsoper eine Neuproduktion von Rusalka (Prinz), ein Liederabend an der Semperoper Dresden sowie bei den Bayreuther Festspielen Die Meistersinger (Stolzing).

Zu seinen wichtigen jüngsten Engagements zählen u.a. 2011 am Liceo Barcelona Parsifal in einer Neuinszenierung, eine Neuinszenierung von Webers Oberon in Toulouse, Katja Kabanova an der Wiener Staatsoper, Cavaradossi (Tosca) in Dresden, Titus (La clemenza di Tito) in Paris, die Titelrolle in Lohengrin in Bayreuth sowie 2012 Erik in München, Cavaradossi in Berlin und Siegmund (Die Walküre) im neuen Münchener Ring des Nibelungen. Den Lohengrin singt er auch in einer Neuinszenierung in Tokyo im Sommer 2012.

Zu seinen zukünftige Engagements zählen eine Neuproduktion von Parsifal an der Deutschen Oper Berlin, Lohengrin in München, eine Neuproduktion von Rusalka in Barcelona, ein neuer Fliegender Holländer an der Mailänder Scala und Paul in Die tote Stadt in Helsinki.

Klaus Florian Vogt ist auch erfolgreicher Konzertsänger. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn inzwischen u.a. mehrmals nach Wien (Musikverein mit Mariss Janssons, Daniel Barenboim), Carnegie Hall New York (Lied von der Erde mit Daniel Barenboim),  Athen (Missa Solemnis mit Helmuth Rilling), Berliner Philharmonie (Missa Solemnis) und Leipzig  Beethovens 9. Sinfonie mit dem Gewandhausorchester, im Sommer 2010 zu den Salzburger Festspielen (mit Barenboim) und 2011 nach London mit Lied von der Erde (Dirigat: Antonio Pappano), um nur einige zu nennen.

Klaus Florian Vogts erstes Soloalbum ist  im Januar 2012 erschienen.



Stimmlage:
Tenor

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Lohengrin Lohengrin
2013 Lohengrin Lohengrin
2012 Lohengrin Lohengrin
2011 Lohengrin Lohengrin
2010 Die Meistersinger von Nürnberg Walther von Stolzing
2010 Lohengrin Lohengrin
2009 Die Meistersinger von Nürnberg Walther von Stolzing
2008 Die Meistersinger von Nürnberg Walther von Stolzing
2007 Die Meistersinger von Nürnberg Walther von Stolzing



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