Jutta Maria Böhnert wurde in Baden-Baden geboren. Sie studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei KS Prof. Sylvia Geszty.
Ihr erstes Engagement führte sie an die Staatsoper Stuttgart - Junge Oper. Gleich darauf wurde sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg und sang dort Partien wie Gretel, Olympia, Susanna und Gilda. Während dieser Zeit gastierte sie an Häusern wie der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover, dem Staatstheater am Gärtnerplatz München und der Staatsoper Berlin. Es folgte ein Festengagement am Staatstheater Kassel, wo sie sämtliche großen Partien ihres Fachs, wie Pamina und Gilda sang. Ebenfalls als Gilda gastierte sie mit großem Erfolg am Luzerner Theater in einer Inszenierung von Vera Nemirova, für deren Interpretation sie von der „Opernwelt“ 2005 als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert wurde.
Es folgten Engagements am Salzburger Landestheater (Juliette in Gounods Romeo et Juliette), bei den Händelfestspielen in Halle (Ginevra in Ariodante), bei den Göttinger Händelfestspielen (Cleofide in Poro, sowie Nitocris in Belshazzar), am Schlosstheater in Potsdam (Fiordiligi in Mozarts Cosi fan tutte, sowie Konstanze in der Entführung aus dem Serail) und bei den Bayreuther Festspielen (Blumenmädchen in Parsifal), bei denen sie nun seit 2004 ständiger Gast ist.
Seit 2009 ist Jutta Maria Böhnert Gast am Staatstheater Stuttgart, wo sie als Agilea in Händels Oper Teseo und als Celia in Mozarts Lucio Silla gefeiert wurde. Ebenso überzeugte sie 2009 am Opernhaus Köln in Partien wie Micaela (Carmen), Antonia (Hoffmanns Erzählungen) und Euridice (Orfeo ed Euridice). Zuletzt brillierte sie dort in der Partie der Sophie in Der Rosenkavalier an der Seite von u.a. Dame Kiri Te Kanawa. Weitere Projekte führten sie 2010/2011 weiterhin an die Oper Köln, nach Shanghai und Peking. Am Staatstheater Stuttgart übernahm sie in der Spielzeit 2010/2011 die Partie der Sophie in Stefan Herheims Rosenkavalier. Desweiteren debütierte sie dort mit großem Erfolg als Blanche in Poulencs Dialogues des Carmélites; außerdem war sie in Actus tragicus von Herbert Wernicke als Sopran1 zu erleben.
Zukünftige Projekte in 2011/2012 führen Jutta Maria Böhnert als Gräfin in Mozarts Le Nozze di Figaro ans Schlosstheater Potsdam, als Gilda ans Opernhaus Köln und als Blumenmädchen unter der Leitung von Daniele Gatti an das Théâtre des Champs-Élysées.
Jutta Maria Böhnert arbeitet mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek, Daniele Gatti, Konrad Junghänel, Adam Fischer, Claude Schnitzler, Manfred Honeck, Michael Helmrath, Howard Arman, Laurence Equilbey, Helmuth Rilling, Sébastien Rouland und John Axelrod zusammen.
Im Konzertfach singt Jutta Maria Böhnert regelmäßig als Solistin mit Ensembles wie dem Choeur d`Accentus, Cappella Amsterdam, dem Dresdner Kreuzchor, dem Rias Kammerchor, dem Windsbacher Knabenchor, mit Orchestern wie die AKAMUS, dem Berliner Symphonieorchester, dem Gewandhausorchester, dem Konzerthausorchester, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Rundfunkorchester, dem MDR Rundfunkorchester und dem Orchester des Bayerischen Rundfunks. Als Liedinterpretin machte sie sich beim Internationalen Nürnberger Kammermusikfestival einen Namen und gab Liederabende in der Londoner Wigmore Hall, beim Brandenburgischen Musiksommer und im Schlosstheater Potsdam.
Jutta Maria Böhnert ist seit 2004 freischaffend tätig und lebt in Berlin.
| Jahr | Werk | Funktion/Rolle |
| 2012 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2011 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2010 | Parsifal | 1. Knappe |
| 2010 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2009 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2008 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2007 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2006 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2005 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |
| 2004 | Parsifal | Klingsors Zaubermädchen |