Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Glenn Winslade (2002)
Portraitfoto Glenn Winslade (2002)
Portraitfoto Glenn Winslade (2002) <b>Glenn Winslade als Tannhäuser</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Philippe Arlaud 2002 – 2007)

Glenn Winslade

Er studierte am New South Wales Conservatory in Sydney und am Konservatorium der Stadt Wien. Er debütierte in England, wo er 1982 bei der Glyndebourne Touring Opera den Don Ottavio im »Don Giovanni«, 1983 bei der English National Opera London den Tamino in der »Zauberflöte«, beim Glyndebourne Festival des gleichen Jahres den Stroh im »Intermezzo« von R. Strauss, 1984 den Elemer in »Arabella« vom gleichen Komponisten übernahm. In seiner australischen Heimat sang er 1987 am Opernhaus von Sydney den Giasone in »Medea« von Cherubini (mit Elizabeth Connell in der Titelpartie) und den Oronte in der Händel-Oper »Alcina«. In Perth hörte man ihn, ebenfalls 1987, als Alfredo in »La Traviata«, in Sydney 1985 und in Wellington (Neuseeland) 1988 als Belmonte in der »Entführung aus dem Serail«. Diese Rolle übernahm er auch bei der Victoria State Opera Melbourne, an der er 1989 den Walther von der Vogelweide im »Tannhäuser« sang. Er hatte dann auch eine sehr erfolgreiche Karriere in England. Dort sang er 1989 an der Scottish Opera Glasgow den Don Ottavio im »Don Giovanni«, 1991 den Titelhelden in »La clemenza di Tito« von Mozart, den er mit dem Ensemble der Scottish Opera auch bei den Festspielen von Edinburgh 1991 vortrug, 1992 den Captain Vere in »Billy Budd« von B. Britten. An der Covent Garden Oper London sang er als erste Partie 1990 den Kunz Vogelsang in den »Meistersingern« im gleichen Jahr trat er in der Londoner Elizabeth Hall in einer konzertanten Aufführung von Mozarts »Idomeneo« als Gran Sacerdote auf, 1991 bei der English National Opera London als Ferrando in »Così fan tutte«. Weitere Gastspiele an der New Sadler's Wells Opera (in Lehárs »Lustiger Witwe«), an der Staatsoper Dresden (als Belmonte), an der Stuttgarter Staatsoper (1991) und am Theater von Freiburg i.Br., an der Niederländischen Oper Amsterdam (1991 in »Idomeneo«), bei der Glyndebourne Touring Opera und an der Opéra du Rhin Straßburg (1996 als Admète in »Alceste« von Gluck). Aus seinem Repertoire für die Opernbühne sind noch der Tamino in der »Zauberflöte«, der Fracasso in »La finta semplice« von Mozart, der Ernesto im »Don Pasquale«, der Nemorino in »Elisir d'amore«, der Lindoro in »La Cenerentola« und der Amenofi in »Mosè in Egitto« von Rossini, der Jacquino im »Fidelio«, der Steuermann im »Fliegenden Holländer«, der Prinz in Prokofieffs »Amour des trois oranges« und der Stroh im »Intermezzo« von R. Strauss hervorzuheben. Im Konzertsaal kam er zu einer nicht weniger bedeutenden Karriere; so sang er zusammen mit dem Ensemble Musica Antiqua Wien, mit der Duke University North-Carolina, trat im italienischen Rundfunk RAI Mailand und im englischen Radio BBC auf. 1997 Gastspiel an der Oper von Rom als Erik im »Fliegenden Holländer«, an der Welsh Opera Cardiff als Titelheld in Mozarts »La clemenza di Tito«, 1998 an den Opernhäusern von Antwerpen und Gent (Vlaamse Opera) als Hüon im »Oberon« von Weber, am Opernhaus von Nancy als Max im »Freischütz«.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Tenor

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2003 Tannhäuser Tannhäuser
2002 Tannhäuser Tannhäuser



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