Bayreuther Festspiele

<b>René Pape als Fasolt</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998)

René Pape

René Pape ist eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten weltweit. Seit 1988 ist er Mitglied der Deutschen Staatsoper Berlin, an der er die großen Partien seines Fachs verkörpert, wie Méphistophélès / Faust, Philipp II. / Don Carlos, Rocco / Fidelio, Gurnemanz / Parsifal, König Heinrich / Lohengrin, König Marke / Tristan und Isolde. In weiteren Neuinszenierungen interpretierte René Pape Figaro / Le Nozze di Figaro, Fürst Gremin / Eugen Onegin, Leporellound Don Giovanni / Don Giovanni, Boris Godunow / Boris Godunow, Wotan / Das Rheingold und Die Walküre, jeweils unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.

Von Berlin aus entfaltet René Pape eine interessante Gastiertätigkeit. Er ist Gast der großen Opernbühnen, der internationalen Konzertsäle und Festspiele in aller Welt. Sir Georg Solti holte René Pape für die Partie des Sarastro zu den Salzburger Festspielen, die er auch unter dessen Leitung an der Mailänder Scala gesungen hat. Unter Sir Georg Solti interpretierte er bei den Salzburger Festspielen 1996 die Partie des Rocco in der von Herbert Wernicke betreuten Fidelio-Neuinszenierung, 1998 Philipp / Don Carlos unter Lorin Maazel und im Festspielsommer 2000 Leporello / Don Giovanni (Dirigent: Gergiev), 2002, 2005 und 2006 Sarastro / Die Zauberflöte. 1994 verpflichtete Wolfgang Wagner René Pape zu den Bayreuther Festspielen für Fasolt / Das Rheingold unter James Levine. Unter James Levine gab René Pape 1995 auch sein erfolgreiches Debüt an der Metropolitan Opera New York. Inzwischen reichen seine Verpflichtungen an diesem Haus bis 2018 und beinhalten Partien wie Gurnemanz, König Heinrich, König Marke, Rocco / Fidelio, Méphistophélès / Faust, Philipp II. / Don Carlos und Boris Godunow. Ferner erhielt er Einladungen von den führenden Bühnen der USA, wie der Lyric Opera of Chicago, der Los Angeles Opera und der San Francisco Opera, und trat bei den Festivals in Glyndebourne und Orange, in der Arena di Verona, in St. Petersburg („White Nights Festival“), Lucerne, Verbier und Aix-en-Provence auf. Auch nach Japan führten ihn Konzerte und Operngalavorstellungen mit der Deutschen Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim (2007), mit der Mailänder Scala (2009) und mit der Metropolitan Opera New York (2006 und 2011). Er ist regelmäßiger Gast der bedeutenden europäischen Bühnen wie der Staatsopern Dresden, München und Wien, des Teatro Real Madrid, des Royal Opera House London, der Opéra National de Paris, des Teatro alla Scala di Milano u. v. a.

Neben seinen Aufgaben im Bühnenbereich widmet sich René Pape einer sehr intensiven Konzerttätigkeit als Liedinterpret und Solist der internationalen Spitzenorchester und tritt mit so bedeutenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Semyon Bychkov, Sir Colin Davis Daniele Gatti, Valerij Gergiev, James Levine, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Sir Antonio Pappano auf.

René Papes Ernennung zum Berliner Kammersänger erfolgte im Juli 2000. Im Dezember 2001 wurde der Bassist von der US-Zeitschrift „Musical America“ zum „Sänger des Jahres“ gewählt und im Oktober 2006 in einer Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Sänger des Jahres“ der Spielzeit 2005/2006 gekürt. 2006 erhielt er auch den „Opera News Award“ in New York und wurde ebenda 2010 als „MET Mastersinger“ ausgezeichnet.

Für seine unzähligen Rundfunk-, Fernseh- und CD-/DVD-Produktionen (u. a. TELDEC, DECCA, EMI, BMG, DGG) wurde Pape mit den weltweit wichtigsten Musikpreisen ausgezeichnet. Darunter der Grammy (1998 und 2003) sowie der ECHO-Klassik für seine Solo-CD „Gods, Kings and Demons“ (2009). 2011 erschien seine Wagner-CD mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim. Der europäische Kultursender ARTE widmete René Pape 2006 sein eigenes und sehr persönliches Künstlerportrait.



Stimmlage:
Bass-Bariton

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2017 Tristan und Isolde Marke
1997 Das Rheingold Fasolt
1996 Das Rheingold Fasolt
1995 Das Rheingold Fasolt
1994 Das Rheingold Fasolt



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