Bayreuther Festspiele

Portraitfoto David Kuebler (1981)
Portraitfoto David Kuebler (1981)
Portraitfoto David Kuebler (1981) <b>David Kuebler als Kunz Vogelgesang</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1981 – 1988) <b>David Kuebler als Steuermann</b>. Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Harry Kupfer 1978 – 1985)

David Kuebler

Während seines Universitätsstudiums nahm er an einem Schnellkurs für Operngesang teil und wirkte bei einer Schüleraufführung als Figaro in »Figaros Hochzeit« von Mozart mit. Dann erfolgte eine systematische Stimmausbildung durch Thomas Peck in Chicago und durch Audrey Field in London. Er wurde Chorist an der Chicago Opera und begann seine Solistenkarriere mit einer Anfängerverpflichtung 1972-73 an der Oper von Santa Fé. 1974 kam er nach Europa und hatte dort sein eigentliches Debüt am Stadttheater von Bern (Schweiz) als Tamino in der »Zauberflöte«. Seine Karriere nahm eine schnelle Entwicklung. 1977 wurde er Mitglied des Opernhauses von Köln und hatte große Erfolge im lyrischen Stimmfach, namentlich in Mozart- und in italienischen Belcanto-Partien. 1976 sang er bei den Festspielen von Glyndebourne den Ferrando in »Così fan tutte«, 1987 den Flamand im »Capriccio« von Richard Strauss. Bei den Bayreuther Festspielen trat er 1980-82 als Steuermann im »Fliegenden Holländer« und als Kunz Vogelsang in den »Meistersingern« auf. 1979 folgte er einem Ruf an die Metropolitan Oper New York, wo er 1981 einen besonderen Erfolg als Tamino hatte; 1987 sang er dort in »Dialogues des Carmélites« von Poulenc, dann auch den Matteo in »Arabella« von R. Strauss. Seit 1981 trat er mehrfach bei den Rossini-Festspielen in Pesaro, dem Geburtsort des Komponisten, in Erscheinung. 1984 sang er den Tamino auch bei einem Gastspiel der Kölner Oper in Tel Aviv, an der Oper von Santa Fé hörte man ihn 1984 in »We come to the River« von H.W. Henze. 1988 war er bei den Festspielen von Schwetzingen als Graf Almaviva im »Barbier von Sevilla«, in Köln als Lindoro in Rossinis »Italiana in Algeri« zu hören. 1990 sang er bei den Festspielen von Schwetzingen in Rossinis »La scala di seta«, in Glyndebourne im »Capriccio« von R. Strauss, 1991 in Amsterdam (auch in Köln und 1995 an der Oper von Rom) die Titelrolle in der Oper »Benvenuto Cellini« von Berlioz und den Alfred in der »Fledermaus«, im gleichen Jahr in Straßburg den Faust in »La Damnation de Faust« von Berlioz, 1993 den Alfredo in »La Traviata«. Seit 1992 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, an der er den David in den »Meistersingern« und den Leicester in Donizettis »Maria Stuarda«, den Matteo in »Arabella« und den Flamand im »Capriccio« von R. Strauss sang. 1992 übernahm er bei den Bregenzer Festspielen, 1995 am Opernhaus von Köln den Faust in »La Damnation de Faust«, 1994 an der Wiener Volksoper den Nadir in »Pêcheurs de perles« von Bizet. Bei den Festspielen von Salzburg sang er 1995, beim Glyndebourne Festival 1996 den Alwa in »Lulu« von A. Berg. Von seinen Bühnenpartien sind noch zu nennen: der Don Ottavio im »Don Giovanni«, der Rodolfo in »La Bohème«, der Pinkerton in »Madame Butterfly«, der Hans in der »Verkauften Braut«, der Lyonel in Flotows »Martha«, der Jacquino im »Fidelio«, der italienische Sänger im »Rosenkavalier«, der Paolino in Cimarosas »Matrimonio segreto«, der Alfred in der »Fledermaus« (Staatsoper Hamburg 1996) und der Giannetto in »La gazza ladra« von Rossini.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Tenor

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1982 Die Meistersinger von Nürnberg Kunz Vogelgesang, Kürschner
1982 Der fliegende Holländer Der Steuermann
1981 Die Meistersinger von Nürnberg Kunz Vogelgesang, Kürschner
1981 Der fliegende Holländer Der Steuermann
1980 Der fliegende Holländer Der Steuermann



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