Die in Irland geborene und in Südafrika aufgewachsene Sopranistin
Fionnuala McCarthy absolvierte an der Universität in Johannesburg ihr Studium in den Fächern Cello, Gesang und Klavier. Durch
ein Stipendium setzte sie ihre Gesangsausbildung an der Musikakademie in Detmold bei Professor Helmut Kretschmar fort, und erlangte den Abschluss der Künstlerischen Reifeprüfung. Bereits einen
Monat später erhielt sie einen Anfängervertrag am Nationaltheater Mannheim, wo sie das leichte lyrische Fach sang. 1991 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie fast alle
großen Partien des lyrischen Fachs, z.B. Pamina in
Die Zauberflöte, Liu in
Turandot, Violetta in
La Traviata, Mimi in
La Bohème, Ilia in
Idomeneo und
Poppea in
Die Krönung der Poppea gesungen hat. Zwei Jahre später wurde sie mit einem Gastvertrag an die Komische Oper Berlin verpflichtet, wo sie in den Rollen der
Suor Angelica
und Nedda in
I Pagliacci einen großen Erfolg feierte. Im September 1994 folgte zunächst ein Gastvertrag an der Deutschen Oper Berlin, später ein Festvertrag. Dort sang sie bisher die
Partien der Pamina, Susanna in
Le nozze di figaro, Ighino in
Palestrina, Sophie in
Der Rosenkavalier und die Sopranpartie in
Carmina Burana . Andere Rollen aus
ihrem Repertoire sind u.a.: in Gounod's
Romeo et Juliette die Juliette, Füchslein in
Das schlaue Füchslein, Blanche in
Dialogues des Carmelites, Musetta in
La
Bohème und Alice Ford in
Falstaff, Eva in
Die Meistersinger von Nürnberg, Fiordiligi in
Così fan tutte oder Grete in
Der Traumgörge.
Seit 2006 singt sie in Bayreuth in der neuen
Ring-Inszenierung von
Tankred Dorst, unter der musikalischen Leitung von
Christian Thielemann, die Partie der Woglinde in
Das
Rheingold und
Götterdämmerung, die sie auch 2008 interpretiert.
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