Die in Magdeburg geborene Mezzosopranistin
Ulrike Helzel ließ sich an der Leipziger Musikhochschule im Fach Gesang ausbilden. Ihre stimmliche Leistung wurde u.a. 1990 beim
Dvořák-Wettbewerb in Karlovy Vary mit dem 2. Preis und 1995 mit dem ‚Händel-Förderpreis’ der Stadt Halle ausgezeichnet. Sie zählte außerdem zu den Stipendiaten der
Richard-Wagner-Stiftung. Im Rahmen ihres Erstengagements am Opernhaus Halle von 1993 bis 1996 konnte sich die Künstlerin wichtige Partien des lyrischen Mezzosopranfachs erarbeiten. Seit 1996 ist
Ulrike Helzel Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und singt dort unter anderem Cherubino in
Le nozze di figaro, Hänsel in
Hänsel und Gretel, Siebel in Gounods
Faust, Orpheus in
Orpheus und Euridice, Octavian in
Der Rosenkavalier, Fuchs in
Das schlaue Füchslein und Magdalene in
Die Meistersinger von Nürnberg.
Die Sängerin gastierte außerdem als Angelina in
La Cenerentola am Theater Basel, als Donna Elvira in
Don Giovanni an der Komischen Oper Berlin und in der Titelpartie von
Carmen an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und dem Opernhaus Halle. Des weiteren gastierte die gefragte Künstlerin an der Oper in Brüssel, an der Bayerischen Staatsoper
München, an der Nederlandse Opera Amsterdam, am Grand Theatre de Geneve, beim Festival de Canarias, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Festival Radio France Montpellier.
Ulrike Helzel ist
zudem eine gefragte Konzertsängerin. Sie arbeitete unter anderem mit den Dirigenten
Christian Thielemann, Jiøi Kout, Lothar Zagrosek, Friedemann Layer und
Peter Schreier. In der Spielzeit 2007/08
sang sie an der Deutschen Oper Berlin unter anderem die Partie der Magdalene in
Die Meistersinger von Nürnberg und die der 2. Norn in
Götterdämmerung.
2009 ist die Mezzosopranistin bei den Bayreuther Festspielen erneut als Wellgunde in
Das Rheingold und
Götterdämmerung zu erleben, mit der sie 2006 bei den Festspielen
debütierte und ist zusätzlich als Klingsors Zaubermädchen in
Parsifal zu hören.
zurück