Bayreuther Festspiele

Christian Thielemann
Christian Thielemann
Christian Thielemann

Christian Thielemann

Christian Thielemann ist seit 2004 Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Der gebürtige Berliner begann schon in sehr frühen Jahren mit der harten aber, so Karajan, ‘unabdingbaren Ochsentour’ des klassischen Kapellmeisters durch zahlreiche kleinere Bühnen. Nach zwanzig Jahren Opernerfahrung konzentriert sich Thielemann auf ausgewählte Orchester und wenige Opernhäuser. Von 1997 bis 2004 war Thielemann Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Nicht zuletzt aufgrund seiner Berliner Aufführungen sämtlicher in Bayreuth gespielter Opern Richard Wagners sowie seines Strauss-Repertoires gilt Thielemann als einer der weltweit gefragtesten Dirigenten. In der Opernliteratur reicht seine Bandbreite von Mozart bis zu Schönberg und Henze. Christian Thielemann gastiert an den wichtigsten Opernhäusern der Welt wie Londons Covent Garden, der New Yorker MET, der Lyric Opera Chicago und der Wiener Staatsoper. Hier leitete er 2003 die Neuproduktion von Tristan und Isolde, 2005 eine Wiederaufnahme von Parsifal und nahm im November 2005 am Festkonzert aus Anlass des 50. Jahrestags der Wiederöffnung der Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg teil.  Christian Thielemann gastiert bei den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Philharmonia Orchestra London. In den USA verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Orchestern in New York, Philadelphia und Chicago. 2000 begann seine enge Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern: sein Debüt im Wiener Musikverein wurde von der Deutschen Grammophon veröffentlicht (Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64 und die Rosenkavalier-Suite). Im September 2002 dirigierte er die Wiener Philharmoniker im Musikverein sowie anschließend in London, Paris und Dortmund, im Herbst 2003 reiste er mit dem Orchester nach Konzerten in Wien zu einer Tournee nach Japan und im Sommer 2005 eröffnete er mit den Wiener Philharmonikern die Salzburger Festspiele. Im Frühjahr 2006 leitete er erneut Konzerte des Orchester in Wien und anschließend in Brüssel, Köln und Baden-Baden. Für die Deutsche Grammophon Gesellschaft nahm Christian Thielemann u. a. mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und den Wiener Philharmonikern auf. Im Mai 2004 wurde mit dem Live-Mitschnitt von Tristan und Isolde aus Wien Christian Thielemanns erste Operngesamtaufnahme veröffentlicht, dem im März 2006 Parsifal folgte. Ebenfalls als Live-Mitschnitt erschien 2005 das Antrittskonzert von Christian Thielemann als neuer Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker mit der 5. Symphonie von Anton Bruckner. Am 20. Oktober 2005 gab Christian Thielemann mit den Münchner Philharmonikern und den Regensburger Domspatzen das erste Konzert zu Ehren von Papst Benedikt XVI im Vatikan. Das von den Medien mit großem Interesse begleitete Konzert erschien auf DVD und CD.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte er im Jahre 2000 mit Die Meistersinger von Nürnberg. 2001 dirigierte er Parsifal, 2002 bis 2005 folgte Tannhäuser. Seit 2006 dirigiert er Der Ring des Nibelungen.


Dirigate in Bayreuth


Jahr Rh W S G P Tr M Th L H IX Sk Gesamt
2000             6           6
2001         5   6       1   12
2002             5 6         11
2003               5         5
2004               6         6
2005               6       1 7
2006 4 3 3 3                 13
2007 3 4 3 3                 13
2008 3 3 4 3                  13 
Gesamt: 10
10
10
9
5   17 23     1 1 86

Rh = Das Rheingold M = Die Meistersinger
W = Die Walküre Th = Tannhäuser
S = Siegfried L = Lohengrin
G = Götterdämmerung H = Der fliegende Holländer
P = Parsifal IX = Beethovens IX.
Tr = Tristan und Isolde SK = Sonderkonzert

 





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